Mut, Mindset und Zukunft: Wie Schule von innen heraus besser wird
Shownotes
Warum lernt man an einer Eisdiele mehr über Wirtschaft als im Klassenzimmer? Und wie verändern KI, VR und digitale Medien unser Lernen und was braucht es, damit Kinder, Lehrkräfte und Studierende gut darauf vorbereitet sind? Anika Schilling, Gast im LBusiness Podcast, hat die Antworten darauf. Sie erzählt von ihrem Auslandssemester in Zürich, begeisterten Schülern und Studierenden, die VR-Anwendungen selbst bauen. Es geht um KI, Future Skills und den Mut, Schule von innen zu verändern.
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00:00:02: Ja, also wenn ich nicht mutig vorangehe, dann ändert sich natürlich gar nichts und es wäre sehr schade.
00:00:06: Also ich wünsche mir ganz viel Mut für alle Schülerinnen und auch Lehrerinnen und die jetzt noch studieren weil ich glaube schon dass wir das System in eine bessere Richtung lenken können.
00:00:15: Dass Schüler nicht lange Weile und Frust assoziieren sondern dass sie sagen hey!
00:00:20: Das hat jetzt echt mal abgebaut.
00:00:21: Weil es ist ja nicht so, dass unser Schulsystem immer so bleiben muss und es lebt von den Menschen die sich dort einbringen.
00:00:26: da schadet so einen entrepreneurischen Ansatz überhaupt
00:00:29: gar nicht.
00:00:32: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von L-Business.
00:00:35: Mein Name ist Johannes Elster, ich darf euch heute mitnehmen in eine Reise in meine Vergangenheit – denn wir nehmen hier an der pädagogischen Hochschule in Ludwigsburg auf wo ich vor ziemlich genau zwanzig Jahren angefangen habe zu studieren Und bei dem eine Bewandnis meines späteres Berufslebens doch deutlich geprägt hat, was aber nicht mit dem Sygé den Studium selbst zu tun hat.
00:00:59: Sondern ich hatte hier meinen allerersten Auftritt auf einer Bühne am twenty-sechsten Januar.
00:01:03: zwei tausend acht bei einem Porto Slam an der pH und das wurde dann später zu meinem Beruf.
00:01:11: Ich möchte heute aber natürlich gar nicht so viel über mich reden, sondern viel mehr über die Frau, die mir gegenüber sitzt.
00:01:17: Die auch hier studiert hat und jetzt wieder zurückgekommen ist und auch nicht im Klassenzimmer gelandet ist.
00:01:22: Annika Schelling!
00:01:23: Hallo!
00:01:24: Ja hallo an alle, die uns zuhören und es ist sehr schön dass du heute da bist.
00:01:28: Ich freue mich sehr auf diese Aufnahme.
00:01:31: Genau also ich bin im Endeffekt Abgeordnete Realschullehrerin daher nicht im klassenzimmel gelandelt.
00:01:35: Es ist jetzt sehr vage weil Ja, also ich war doch viele Jahre in der Schule und die Option bist du natürlich auch weiterhin.
00:01:42: Das heißt, ich bin das für einen begrenzten Zeitraum hierhin abgeordnet, darf jetzt tun und walten...
00:01:47: Was heißt das?
00:01:48: Abgeordnete Lehrerin!
00:01:49: Das heißt im Endeffekt, wo ich... Also es heißt im endeffekt dass ich an einer Schule geführt werde als sogenannte Planstelle.
00:02:00: Also meine Stammschule wäre die Erich Kästenrealschule in Steinheim.
00:02:04: Ich habe dort aber nie unterrichtet, muss ich dazu sagen weil ich das Regierungspräsidium gewechselt hab.
00:02:08: tatsächlich ist meine Tätigkeit jetzt eben an der pädagogischen Hochschule am Institut für Ökonomische Bildung und da bin ich als akademischer Mitarbeiterin für einen begrenzten Zeitraum tätig.
00:02:18: Das heißt meine Stelle läuft jetzt aktuell bis einn dreißigsten siebten zwei tausend siebenundzehnzig?
00:02:24: Und in der Zeit habe ich die Möglichkeit, mich zu qualifizieren oder eben schöne Trittmittelprojekte einzuwerben.
00:02:31: Ich möchte da irgendwie auf Stellen zu bewerben... ...oder aber ich gehe danach wieder in die Schule!
00:02:36: Das heißt das ist alles so offen und es kommt auch immer darauf an, verschiedene Instanzen und Gremien.
00:02:43: Das sehen, genau.
00:02:44: Wie siehst du das denn?
00:02:45: Würdest du gerne wieder dann nach Ablauf dieser Zeit zurück ins Klassenzimmer?
00:02:49: oder gefällt sich hier an der pH so gut dass du sagst ne ich habe mir jetzt hier was aufgebaut in den letzten viereinhalb Jahren die du jetzt schon hier abgeordnet bist Und ich würde gerne hier bleiben und das weitermachen.
00:03:01: Kommst dir direkt zum Punkt, ja?
00:03:02: Wird hier nicht lang drum rum... Also mir gefällt es dir sehr gut muss ich sagen und ist schon auch sehr viel Herzblut und Liebe und Zeit auch reingeflossen in die ganzen Netzerkonstruktionen oder die Bereiche in denen ich tätig bin, die finde ich jetzt nicht so von der Stange.
00:03:16: also ich meine tatsächlich viele im Bereich Virtual Reality, Future Skills und dieses Bildung-Pushen in die Zukunft ist eine Herzensangelegenheit von mir Schon seit langer Zeit, also auch jetzt schon während des Studiums immer so dass ich viel zum Bereich Digitalisierung und Digitalität gemacht habe.
00:03:35: Und da ich könnte mir das gut vorstellen hier zu bleiben.
00:03:38: Gleichzeitig muss ich natürlich auch nicht sagen nicht um jeden Preis sondern dann muss man halt immer schauen wie lässt sich es mit den individuellen Lebensumständen vereinbaren?
00:03:44: Das liegt jetzt gar nicht per se an der Institution sondern es sind einfach verschiedene Umstände die man gut abwägen muss wo wir dann ja auch beim Kerngeschäft von ökonomischer Bildung sind.
00:03:53: Es hast du gerade Virtual Reality angesprochen.
00:03:58: Das war jetzt nicht etwas, was ich hier an der Lehre in Ausbildung vermutet hätte.
00:04:03: Also was hat das auf sich mit Virtual Reality im Klassenzimmer oder also in dem weiteren Schritt?
00:04:09: In den ersten Schritt natürlich erst mal hier in der Nähe weg.
00:04:11: Genau, also VR da bin ich schon zweitaus... es ist mir überlegen.
00:04:15: Also ich habe hier aus dem Jahr zwei tausend neun begonnen zu studieren bis zum Jahr zweitausend vierzehn und hab dann so um den Trägerum zwei Tausend dreizehn meine Abschlussarbeit geschrieben Über ... im Endeffekt ging es damals darum, wie man außerschulische Lernorte mithilfe moderner Technologien erschließen kann.
00:04:32: Und das war noch in der Biologie und die waren da immer sehr innovativ und sind bis heute, muss ich fairerweise dazu sagen!
00:04:41: Da war halt dann so diese Gedanke mit, wie kriegt man dieses Ganze neu lernen?
00:04:45: Gut in die Breite.
00:04:46: Das war also meine Abschlussarbeit damals, ich war damals dann auch noch im Auslandssemester in Zürich und das hat mich natürlich auch sehr geprägt weil einfach die Schweizer hinsichtlich moderner Lernformate uns zehn Jahre voraus sind.
00:04:58: Zumindest damals,
00:05:00: keine Ahnung als dieser mal iPad gelassen bis es bei uns etabliert war, also so seit Jahrzehntausend zwölf.
00:05:04: in der Schweiz hatte es Standard ja?
00:05:06: Bis wir das hier hatten, das war dann irgendwann nach Covid.
00:05:09: Also da liegt halt einfach ein zeitlicher Verzug drinne.
00:05:12: Ich war jetzt nicht in der schweiz aber Wir haben dann natürlich immer noch Kontakte hin, die sind da einfach weiter.
00:05:20: Ich sag mal von der Grundausstattung mit, die hat tief gesehen...
00:05:23: Und die haben ja auch pädagogische Hochschulen?
00:05:26: Ja, auch pädagogische
00:05:26: hochschulen!
00:05:27: Dann wird mir gesagt das einzige Bundesland, das noch Piharien hat in der Schweiz sind Piharnen nach wie vor gängig.
00:05:33: Was hast du aus deiner Zeit in Zürich mit hier
00:05:36: rübergebracht?!
00:05:37: Naja, dass alles einfach vieles möglich ist.
00:05:40: Also das dieses... Alles was man hier würde ich jetzt mal sagen so deutscher Menier geschuldet es sehr ins Detail diskutiert und gründlich findet warum was nicht funktionieren könnte wird dort einfach umgesetzt.
00:05:51: also einfach einfach.
00:05:52: aber es funktioniert.
00:05:53: und deshalb habe ich mitgenommen.
00:05:54: das heißt ich hab irgendwann aufgehört zu einer Frage mit brauchen wir das?
00:05:58: sondern wenn ich in was ein Potenzial erkannt habe wie zum Beispiel auch dann habe ich für mich mitgenommen da muss die Zeit wie so ein Unternehmer selbst mitbringen.
00:06:06: Und das könnte man jetzt ja auch ohne den Deckmantel von Edupreneurship quasi mitbringen, also ich sehe mich da schon so ein Stück weit als Edupreneurin und denke einfach... Ich möchte dann nicht diskutieren ob es relevant ist sondern wenn ich die Relevanz sehe, dann schaue ich einfach nur wie kann ich's nutzen?
00:06:20: Wie kann ichs umsetzen?
00:06:21: Und dann braucht mir auch dieses Mindset zu sagen mit hey komm lass gucken wir machen das jetzt!
00:06:26: Das ist auch mit VR.
00:06:26: Also wie gesagt im Jahr zwölf habe ich's kennengelernt.
00:06:29: Dann war meine naive Forschung falls sich an die pH irgendwann zurückkommen, dann laufen alle mit VR-Prellen rum.
00:06:34: Dann kam ich ja deutlich später zurück, also in den Jahr zwanzig und VR war kein Thema.
00:06:41: Und dann war ich irgendwie so in hey wie kann das denn sein?
00:06:45: Und hab dann beschlossen okay dann ist es jetzt wohl mein Auftrag, das zu verfolgen.
00:06:48: und dann haben wir eben vom Institut für Ökonomische Bildung, an dem ich hier tätig bin mit Herrn Weyland zusammen, also meinem Chef Professor Dr.
00:06:56: Michael Weyland einen Antrag geschrieben wo wir uns damit befasst haben dass eben Studierende eigenständig, dreihundertsechzig Grad und VR-Anwendungen selbstständig entwickeln.
00:07:09: Und natürlich passen zu Themen der ökonomischen Bildung und haben das dann auch mit Schülerinnen quasi exerziert und geschaut was funktioniert gut?
00:07:17: Was funktioniert weniger gut?
00:07:18: Wenn man es jetzt einfach mal so ein bisschen in Zahlen ausdrückt also wir haben da bestimmt siebenhundert Schülerin oder so mit den Anwendungen konfrontiert wissen genau was klappt.
00:07:28: wie
00:07:28: muss man sich das vorstellen?
00:07:29: Was habt ihr mit denen gemacht?
00:07:31: Also verschiedenes, weil wir ja so ein bisschen ... das war ein sehr explorativer Ansatz.
00:07:35: Das heißt, wir haben verschiedene Programme uns angeschaut wie man sowohl Augmented Reality, also eine Erweiterung der Realität, das kennt man vielleicht so keine Werbung an der Stelle aber was halt gängig ist und greifbar.
00:07:47: Also vielleicht kann über Amazon App hätt ich es jetzt, da kann man sich dann einen Schrank im Zimmer visualisieren lassen.
00:07:54: Das wäre so ein Beispiel für Augmented reality.
00:07:56: Da haben wir einfach damit so Merch Cubes dann versucht Wir haben mit einem Programm Verschiedenes zu entwickeln, das fand ich so ja.
00:08:04: Hat mich jetzt nicht vom Hocker geritzen ehrlicherweise und VR fand ich halt schon cooler Ja?
00:08:10: Und da muss man bei Virtual Reality nochmal so ein bisschen unterscheiden macht man einfach eine niedrig-immersive Anwendung also dreihundertsechzig Grad wo man sich wie bei so nem Rundgang durch ne Wohnung einfach mal die Räumlichkeiten anschauen
00:08:21: kann.
00:08:21: Mit einer VR Brille.
00:08:23: Ja,
00:08:23: dreihundzechzig braucht noch nie einmal die Brille Also kannst du auch im Laptop anschauen.
00:08:27: Also spreche ich einfach nur so in den dreihundertsechzig Grad, also ich kann einfach nun mal die Räumlichkeiten anschauen.
00:08:31: Kann vielleicht ein paar sogenannte Points of Interest anklicken?
00:08:35: Das fand ich dann schon netter und cool wird es natürlich dann wenn ich einen Emotionsgrad mit reinbringe.
00:08:40: Also Emotion ist dieses Gefühl vollkommen in der Welt abzutauchen.
00:08:44: Und wie erreiche ich das?
00:08:46: Ja, da sind verschiedene Komponenten, die da dann einfach zusammenspielen müssen.
00:08:48: Also man redet darauf...also die drei Is sind schonmal markant für The Virtual Reality.
00:08:52: Also Imagination diese Vorstellungskraft muss natürlich gegeben sein Imagination, Interaktion.
00:08:59: Ich muss also irgendwie mit dieser Umwelt interagieren können.
00:09:02: Das heißt da reicht es dann nicht dass ich nur was anklicken kann weil dann ist das halt... Dann hat man nicht das Gefühl man taucht dort ab sondern man braucht noch so gewisse Bewegungsabläufe würde ich das einfach mal nennen.
00:09:12: und so gelingt einem das dann relativ gut.
00:09:15: Und jetzt muss sich aber noch einwenden.
00:09:16: Also das Ziel von uns ist nicht immer die Emission Weil wenn jetzt jemand äh noch wenig Erfahrung mit Virtual Reality hat denn wer der damit vollkommen überfordert?
00:09:25: Ja.
00:09:25: Und das ist so, da war ich eine spannende Erkenntnis von uns, dass es gar nicht immer darum geht, dass man krass tief eintaucht, sondern dass auch die Trennertzechzig-Grad-Erkundung ihren Schaum hat.
00:09:36: Und mit welchem Ziel bringt ihr das erstmal hier den Studierenden bei und sie dann wiederum später den Schüler in?
00:09:43: Also mein Ziel dahinter ist tatsächlich, dass die Studierende einen sogenannten positiven digitalen Habitus erlangen weil... Ich weiß nicht, wie deine Erfahrungen sind.
00:09:53: Aber ich finde gegenüber allen Digitalen ... Boah!
00:09:55: Das kann ich nicht.
00:09:56: Ja?
00:09:57: Und diese Haltung hab' ich sehr oft eben kennengelernt bei anderen und das find' ich immer sehr schade.
00:10:03: Weil kenne ich nicht, würde ich nicht sagen.
00:10:05: Ich würd halt sagen, ich bin da ja nicht geübt.
00:10:07: Ich habe es noch nie probiert also mache ich's erst recht.
00:10:10: Durch die Herangehensweise, die niedrigschwellig aber auch explorativisch erhoffe ich mir so... Dass sich viele einfach trauen, Dinge auszuproblieren.
00:10:19: Dann feststellen hey das funktioniert ja doch ganz cool!
00:10:22: Zum Beispiel Instax, das haben ja viele beim Skifahren auch mit dabei oder beim Fahrrad.
00:10:27: Also diese Instax-Kamera, dreihundertsechzig Grad Kamera da ist es irgendwie in der Masse aber man assoziiert's nicht unbedingt mit dem Unterricht und daher müssen wir einfach nur schauen wie kriegt man das vielleicht niederschwellig hin?
00:10:35: Und das ist so unser Ansatz einfach niederschwellig starten damit die Studie so kennt hey this geht ja voll easy und dann haben sie eben noch die Bührungspunkte mit den Schülern die das dann testen und dann funktioniert das tatsächlich.
00:10:47: Das heißt, hast du das selbst in deiner Zeit als Lehrerin auch mit den Kids gemacht?
00:10:52: Vielleicht können wir vorstellen.
00:10:54: Die SchülerInnen erreicht man damit sehr gut natürlich und du hast vorher dich und dein Feld als Edu-Brenurship benannt, muss ich vielleicht kurz einordnen.
00:11:04: Also von Education & Entrepreneurship also sozusagen eine Wissensunternehmerin.
00:11:09: Hast du dich so gesehen auch in deine Zeit als Lehrerinnen?
00:11:15: Ja, es ist so jetzt nicht arrogant klingen aber ich glaub schon.
00:11:17: Also hab' ich mir halt Zäbe hier auch erarbeitet.
00:11:20: also ich hatte halt hier einen Förderer würde ich Ihnen das einfach mal nennen in der Biologie.
00:11:24: Professor Dr.
00:11:24: Stefan Schall hat ja immer sehr viel schon zu meiner Zeit vorangetrieben und dadurch war das für mich nie die Frage brauchen wir das sondern es war halt irgendwie selbstverständlich dass man das macht mehr das hat viel Spaß gemacht muss ich dir dazu sagen und darin sehe ich einfach gerade diese motivationalen Zugang.
00:11:39: Und das wünsche ich mir natürlich für unser Schulsystem, dass Schüler nicht lange Weide und Frust assoziieren sondern dass sie sagen hey es hat jetzt echt mal geborgt, dass wir das gemacht haben und probiert haben und daher habe ich das schon auch immer während ich selber noch Lehrerin war umgesetzt was natürlich auch ein toller Faktor war.
00:11:56: also ich hab's an vielen Wettbewerben mit meinen Schülern teilgenommen also schon als ich noch im Ref war.
00:12:01: ja und so Wett bewerbe ist natürlich auch einen Katalysator für alles Innovative.
00:12:05: Was waren das für Wett Bewerbe?
00:12:06: Also, zum einen war das NANU.
00:12:09: Das heißt Neues aus dem Naturwissenschaftlichen Unterricht und es war damals... also da haben wir es zeitlich einholt in den Jahr zwei tausendsechzehn.
00:12:16: Da haben wir damals noch so mit QR-Codes gearbeitet aber das war doch neu!
00:12:22: Und die Wettbewerber, die dann gefolgt haben, das war dann mit Kau Storz in Tuttling.
00:12:28: Und den Schwenninger Wildwings, also das sind Eishockey-Mannschaft.
00:12:33: Die hatten dann so Initiativen ausgeschrieben, die diesen gemeinsamen Staug und da haben eben auch Schülerinnen von mir dann zweimal einen ersten Platz belegt.
00:12:41: Das war aber dann einmal ein sozialer Wettbewerb ... aktiv, was für jemand anderes tun musste.
00:12:49: Da hat man ganz viel gebastelt und dann Altenheimen zukommen lassen.
00:12:51: Und das andere war ein sportlicher Wettbewerb.
00:12:54: aber den haben wir einfach auch mediativ also mit Videoschnittprogrammen allmöglichen halt cool begleitet und dadurch war halt dieses Mediative oder die Medien hatten einfach immer einen Stellenwert.
00:13:05: egal was ich getan habe.
00:13:07: Das heißt dass wäre für dich schon der richtige Ansatz vielleicht so ein bisschen mehr aus dem Klassenzimmer rauszukommen hin zu außerschulischen Lernorten, zu Erlebnisorten.
00:13:17: Rein in der digitale Welt, vielleicht sogar in der immersive Welt.
00:13:21: ist das für dich so der richtige Ansatzpunkt?
00:13:23: Absolut!
00:13:24: Also ich hoff dass alle Studierende, die mich kennen sagen ja unterschreibt die Schilling sofort rein.
00:13:30: also doch ich bin große Fan von rausgehen weil wir haben ja in der Schule schon so einen bisschen einen eigenen Ort der abgekapselt ist.
00:13:39: Und wenn du mich jetzt nach einem typischen Montag fragen würdest oder nach dem typischen Tag wieder bei mir abläuft, dann muss ich halt sagen habe ich für mich immer mitgenommen.
00:13:47: Wenn ich starke Partner hab wie zum Beispiel das Innovationsnetzwerk der Stadt Ludwigsburg, dann ist es halt voll der Türöffner ja?
00:13:54: Also... Durch Yolanda Garzanes oder auch durch Max Höllen habe ich einfach Kontakte zu Unternehmen und Firmen, die hätte ich anders gar nicht in dieser Weise.
00:14:04: Und für die Studierenden ist natürlich total authentisch wenn sie an einem realen Lernort sind der sich Unternehmensstempfeil, sorry also unsere Studierende sollen ja späte Wirtschaft unterrichten, sind aber eigentlich nicht als Unternehmer tätig.
00:14:15: Da merkt man schon dass es ein totale Widerspruch ist.
00:14:18: das heißt Ich muss mit denen rausgehen damit die diesen authentischen Ort einfach erleben und dann entsprechend ihr Wissen rausziehen können.
00:14:25: Und findest du, sie haben das Unternehmen und Unternehmerinnen gehen?
00:14:29: Und inwieweit haben sich die Studierenden verändert.
00:14:33: Ich meine, du hast hier selbst studiert vor fünfzehn Jahren angefangen... ...und erlebst Sie natürlich jetzt!
00:14:42: Wie ist Deine Einschätzung?
00:14:44: Also ne ich würde nicht sagen dass per se ist einmal die Mehrheit unserer Studierenden ein Unternehmer gehen hat.
00:14:50: Das würde ich so nicht unterschreiben, weil wenn man sich für einen Lehr- und Studium entscheidet dann strebt man eigentlich nach Sicherheit und dann hat man dieses Ziel vor Augen.
00:14:58: Ich möchte mal später anderen Leuten etwas beibringen Vor allem im Klassenzimmer ja nicht nur aber eben doch überwiegend.
00:15:04: Und ich würde aber unterschrieben dass man dieses Entrepreneurship Mindset trainieren kann Und dafür brauche ich halt Begegnungen.
00:15:15: Dafür brauch' ich Roll-Models, dafür brauch' ich ein Startup.
00:15:18: Jemanden der mal erzählt, hey meine Geschichte!
00:15:20: Ich war eigentlich mal im Konzern tätig und dann kam meine Kollegen auf mich und gesagt, hey das was du da im Keller gebaut hast... Das muss raus in die Welt.
00:15:27: Die dann irgendwie mit Mittevierzig gesagt haben nee, da mussten wir was ganz Neues kommen oder?
00:15:32: Oder ich kenn auch ganz junge Unternehmer, die jetzt irgendwie zwanzig sind.
00:15:35: Also der eine studiert auch noch und da sagt dann ja, jetzt haben wir halt dafür ne Viertelmillion quasi für unsere Geschäftsidee was aufgenommen also ein Kredit aufgenommen Und wir sind uns bewusst dass wir da so in so viel Stunden, so insoviel Euro uns weiter bringen können.
00:15:49: Diese Begegnungen, diese sind halt so ein Gamechanger.
00:15:52: Da merkt man aber auch das... dieses Denken halt ein entscheidender Faktor ist.
00:15:56: Und ich finde auch gar nicht, dass die Studis das eins zu eins übernehmen müssen aber sie sollen es auf jeden Fall kennenlernen weil dann können die später mal sogenannte intrapreneurship betreiben.
00:16:07: Intrapreneurshib ist so dieses mit Ich geschalte Schule von innen heraus und das ist halt find' ich schon echt wichtig.
00:16:14: Weil also es ist ja nicht so, dass unser Schulsystem... wie wir es jetzt kennen und haben für immer so bleiben muss, sondern das Leben natürlich von den Menschen die sich dort einbringen.
00:16:22: Und da schadet so eine Entrepreneurship oder Edupreneurship-Ansatz überhaupt gar nicht.
00:16:27: Aber hast du das Gefühl man kann das System von innen heraus verändern?
00:16:30: Weil das war für mich schon auch einer der Gründe warum ich dann meinen Lehranstudium irgendwann mal abgeschrieben habe weil ich eben nicht das Gefühl hatte, ich kann da groß was verändern.
00:16:41: Sondern ich habe mich schon immer so gefühlt als wäre ich sehr in dem Lehrplan eingeengt und kann natürlich in meiner Stunde erst machen, was ich will, solange ich die große Ziele erreichte ist das aber insgesamt fand ich es doch für mich zu enges Korsett.
00:16:58: Also ich kann nicht verstehen!
00:17:00: Und ab und zu nag' ich auch an diese Frage wo ich auch denke bringt es, was sich hier eigentlich gerade macht, bringt es überhaupt irgendwas?
00:17:06: Ja, das klingt jetzt sehr traurig an der Stelle.
00:17:08: So meine ich es jetzt aber auch gar nicht sondern man kann da einfach mal kurz nachdenken.
00:17:11: an der stelle also kann man schule von innen heraus gestalten und Ich kam dafür mich so zu dem punkt mit.
00:17:18: ich habe jetzt manchmal noch also Meine erste eigentlich, das hatte ich schon vor ganz vielen Jahren.
00:17:22: Das ist ein bisschen jahre her und dann schicken wir mal die Eltern einfach noch Bilder von hier.
00:17:26: guck mal Du warst die erste Lehrerin, die meine Tochter gesehen hat.
00:17:30: Die studiert jetzt übrigens Ja Und die schicken mir mal jetzt manchmal noch so Bilder.
00:17:33: Also ich habe tatsächlich lustigweise nochmal mit ganz vielen ehemaligen Schülerinnen bliebe größer in der stelle Kontakt oder die melden sich dann halt so los ab und an.
00:17:40: und das heißt Ich denke tatsächlich dass man Schule zu gewissen Graden doch von innen heraus gestalten kann.
00:17:46: Ich will nicht sagen, dass man das System von heute auf morgen umkrempelt.
00:17:53: Aber diese Beziehungsarbeit die man leistet kann sehr wohl im kleinen Mikrokosmos was bewirken und ein entscheidender Faktor für die Revolter des Systems von innen ist der Faktormut.
00:18:06: wenn ich nicht mutig vorangehe Dann ändert sich natürlich gar nichts und das wäre sehr schade.
00:18:11: Also ich wünsche mir ganz, ganz viel Mut für alle Schülerinnen auch Lehrerinnen und auch die jetzt noch studieren weil ich glaube schon dass wir das System in eine bessere Richtung lenken können.
00:18:21: Und erlebst du diesen Mut bei den Studierenden?
00:18:23: Weil du hast vorhin gesagt und so habe ich das auch wahrgenommen die meisten die hier studieren sehen sich eigentlich nach Sicherheit Und wenn man sich jetzt primär nach einem sicheren Leben sehen, dann ist es nicht Mut das Erste was mir in den Sinn kommt.
00:18:35: Was ich mit den Wesenszügen dieser Menschen assoziere.
00:18:40: Also ich glaube es ist immer schwierig alle über einen Kampf zu schären ja?
00:18:42: Ja!
00:18:43: Also daher würde ich da an der Stelle einfach für eine gewisse Differenzierung sensibilisieren.
00:18:47: Ich habe hier viele spannende Leute kennengelernt.
00:18:49: Ich mache jetzt mal ein Beispiel also einer meiner Studenten die ich im ersten Semestern kennengelernen hab.
00:18:55: Das hat total durchgestattet als Detail Also international, Hut ab, Schapo, der hat aber gesagt hier ich ziehe mein Lehramtsstudium trotzdem durch.
00:19:04: Ich bin mal gespannt was aus dem wird.
00:19:06: und so kenne ich doch einige Fälle wo man eben sagen kann schauen wir mal ob es Lehramt wird oder doch etwas anderes.
00:19:11: Und gleichzeitig gibt's auch die die sagen ne ich will schon immer Lehrerinnen werden und das ist auch voll in Ordnung.
00:19:16: Oder ich sag mal an der Peer kann man ja nicht nur Lehramt studieren sondern da gibts ja viele verschiedene Studiengänge in der wachsenden Bildung zum Beispiel oder Kulturmanagement und sonstiges.
00:19:24: also dass sind ganz viele in der Selbstständigkeit hinterher.
00:19:27: Du bist ja jetzt auch sozusagen in der Erwachsenbildung gelandet.
00:19:30: Was war denn für dich rückblickend und auch auf die Gegenwart blickend?
00:19:35: Die erfüllendste oder die glücklichste Zeit, war das hier an der PH als Studentin?
00:19:41: War es im REF, war es in Zürich als Studenten, war ist im Klassenzimmer oder jetzt hier als Dotsentin?
00:19:49: Wow!
00:19:49: Das ist eine voll gemeine Frage.
00:19:53: Also ich muss schon sagen, mir hat das Studium hier wahnsinnig viel Spaß gemacht.
00:19:55: Das waren halt so die zwanzige, das war eine total umbeschwerte Zeit mit deutlich weniger Verantwortung.
00:20:02: Also es fand ich schon einen sehr schönen Lebensabschnitt.
00:20:04: Wenn man einfach auch so Möglichkeiten hatte sich mal ein bisschen auszuprobieren ja?
00:20:07: Ich sag mal... Ja also es fand nicht eine ganz schöne Zeit, die ich einfach unbeschwert fand!
00:20:11: Ich würde es aber nicht sagen dass ich meine Zeit jetzt als Sozentin müssen möchte.
00:20:14: Genauso wenig würd' ich die Zeit erst Lehrerin müssen möchten.
00:20:17: Ich mein jetzt einfach mal so ein paar Highlights, die in den Jahren erlebt haben.
00:20:20: Ein Highlight, das ich mit Schülerin mal hatte also mit Schülern und Schülerinnen so, war damals an meiner Privatschulzeit.
00:20:29: Da hatte ich eine Schülerfirma und dann kam ich irgendwie auf die Fancy-Idee mit wegen des Erzugs Corona Zeit muss ich dazu sagen.
00:20:37: Und dann habe ich einen Besitzer von einer Eisdiele gefragt ob ich mit der Schülerfirmer mal kommen könnte.
00:20:42: ja.
00:20:43: Ja.
00:20:43: Ich sagte ja klar gerne weg machen das dann und wenn es regnet oder wenn da ein Ignex los ist.
00:20:48: Und ich hab den Schülern gesagt, was wir nächste Woche machen, sag ich noch nicht.
00:20:52: Ich behalte mir mal geheimen, aber ihr könnt euch drauf freuen.
00:20:55: Als ich dann eröffnet habe, dass wenn die Eisdiele gehen und das ist wirklich die Eisdiele als Lernort ... Die haben gejubelt!
00:21:01: Die haben da getanzt und die fanden es so mega.
00:21:03: Und dann hab ich gedacht okay... Es war halt auch wieder so eine mutige Entscheidung.
00:21:06: Man kann erstmal fragen, hey, kann man an der Eisdiele irgendwas für ein allgemeinbildenden ökonomischen Ansatz finden?
00:21:12: Aber ja klar natürlich!
00:21:13: So Eismaschinen sind doch gar nicht günstig.
00:21:15: da sind wir gleich bei fünfzehntausend zwanzigtausend Euro bei einer Maschine und dann braucht man ja auch entsprechende Gerätschaften wenn man das dann mal alles betrachtet oder was verschiedene Lebensmittel kosten.
00:21:25: also die waren total im ökonymischen Denken und natürlich in der auch gute Kunden.
00:21:30: Also es war ne ganz nette Anekdote zu... Ich sag mal, Schulzeiten.
00:21:34: Und was darauf ich auch echt stolz bin als Dozentin dann hinterher ist ... Studierende von mir ... Ja, ich hab die halt immer konfrontiert mit diesen neuen Technologien.
00:21:45: Mhm.
00:21:47: Eine Gruppe hat da mal einen Beitrag abgegeben zu KI und den fand ich so überwältigend und gut, dass ich dem bei einem Wettbewerb eingereicht habe.
00:21:54: Da hat sich dieses Team ... Also zu den top drei deutschen Österreichs schweizweit qualifiziert.
00:22:01: Das war beim KI Campus, vom University Future Festival wo es dann wirklich auch um Zukunftskompetenzen geht.
00:22:07: und das sind natürlich schon einfach Erfolge die schön sind auf die man stolz ist einfach
00:22:14: Die man eben ja auch für sich verbuchen kann weil man mit dem sich schnell und rasant verändernden Verändern den Medien umgegangen ist und die Den Umgang damit weiter gegeben hat.
00:22:25: und jetzt ist es schwierig das immer up to date zu halten.
00:22:29: Weil Medienkompetenz, Medienbildung ist natürlich ein großes Thema für dich und für alle Menschen.
00:22:35: am Ende Wie schaffst du es für dich abtodate zu bleiben und wie schaffest du's in der Lehre abtoda zu sein?
00:22:41: Weil Du hast vorhin gesagt, ihr habt zwei tausend sechzehn mit einem QR code gearbeitet.
00:22:46: heute erscheint das lächerlich.
00:22:47: damals war natürlich super krass.
00:22:50: Ähnliches passiert vielleicht ja mit VR mit augmented reality und so weiter.
00:22:54: Das sind ja momentaufnahmen in denen dass jetzt halt der Stand der Technik ist, aber in fünfzehn, fünfzehnt Jahren dann schon wieder anders.
00:23:02: Das heißt wenn die Studierenden, die du heute in gewissen Themen unterrichtest, dann selbst der einst mal von einem also in der Klasse stehen und das Unterrichten sollen es vielleicht schon wieder veraltet wie gehst du damit um?
00:23:16: Also ich würde sagen wir müssen auch unterscheiden man darf halt keinen.
00:23:20: ich sage mal teaching to the tool oder wir haben immer so einen Tool.
00:23:25: also ich sag mal Ich kann ja immer große Kompetenzen im Bereichen haben oder ich beschränke mich wirklich auf ein Tool wie zum Beispiel bei KI-Redehre von TouchiPT.
00:23:36: Es gibt ja auch ganz viele andere Tools.
00:23:38: oder wir haben da gestern eine riesig große Diskussion darüber gehabt, wie was nennen wollen.
00:23:41: Nennen was Buddy?
00:23:42: Nennen wir's Tool?
00:23:42: Nenn das wie auch immer... Daher muss ich jetzt gucken, dass sich da nicht so ins Bus vor dem Reinkommen
00:23:46: ist.
00:23:46: Oh!
00:23:47: Da würde ich aber gerne kurz reingreden.
00:23:49: Nenn ich es Buddy- oder nenne ich es Tool und im Zusammenhang von Chatshipty.
00:23:54: Aber das finde ich sehr gefährlich und ein großes Problem wenn wir das Buddy nennen.
00:23:58: Das heißt wir vermenschlichen die Maschine und vielen reden hier auch mit einer Psychiaterin oder sonstwas Freundin, die nicht vorhanden ist.
00:24:07: Aber so fühlt sich's an und dann projizieren wir einfach sehr viel Menschliches in eine Maschine rein.
00:24:13: Da finde ich eine große Gefahr!
00:24:15: Bin ich bei dir?
00:24:16: Man muss dich halt einfach vor Augen führen dass egal ob Social Media oder auch die Kis... ... eine gewisse Kommerzialisierung natürlich im Hintergrund haben.
00:24:23: Ja, absolut!
00:24:23: Das heißt die Antworten natürlich so dass man das toll findet und dass man es wieder verwenden muss.
00:24:28: Und ich glaube aber wenn man da so ein bisschen ne kritische Ratio hat... Aber das ist schon ne Kompetenz, die muss ich irgendwie erlernen?
00:24:33: Absolut!
00:24:35: Dann habe ich das im Hinterkopf und dann kann ich's trotzdem zielgesteuert nutzen.
00:24:38: Aber das Problem ist ja quasi jetzt alles dynamisch entwickelt sich rasend schnell und ich bin inzwischen weg davon, dass es irgendwie nen Weg gibt wie wir schaffen das alle mal.
00:24:48: die grundlegenden Kompetenzen Das erlebe ich leider auch in den Seminaren.
00:24:53: Die Kompetenzen hinsichtlich der Nutzung von KI, die haben eine sehr große Streuung... Und früher hätte ich mich da richtig geörgert, heutzutage denke ich einfach ... Ich hab halt eine Selbstverantwortung.
00:25:05: Ja also ich muss irgendwie schauen wie möchte ich mein Leben führen?
00:25:09: Natürlich bin ich bemüht gewisses davon an die Studierenden weiterzugeben.
00:25:13: gleichzeitig muss ich aber auch auf meine Ressourcen achten.
00:25:15: das ist halt auch was so die Erkenntnis mit jahrenden in dem System.
00:25:18: Ich muss halt schauen wie kränze ich mich dann trotzdem noch davon ab und wie das ist noch mein Leben außerhalb weil ich bin ja mehr als Dozentin ja so habe ja auch Familie und sonstiges.
00:25:27: Da müssen wir einfach hin dass man diesen kritischen Habitus, Reflexionskompetenzen.
00:25:34: Die braucht man halt unbedingt.
00:25:36: und wenn du gefragt hast wie ich es schaffte dass sich dieser Up-to-date bleibt.
00:25:39: naja mir macht das halt wahnsinnig viel Spaß.
00:25:41: ja das heißt ich überlege mir halt immer wie schaffe ich selbst mich weiter zu bin.
00:25:45: also ich gebe da schon auch richtig viel Geld aus.
00:25:47: Also nicht nur prüflich sondern eben halt auch privat Und genau.
00:25:53: aber es macht mir halt spaß weil ich halt auch die Benefits sehr bis.
00:25:56: sie hat auch die Grenzen
00:25:58: Und du hast natürlich da einfach, wie du gesagt hast ein persönliches Interesse.
00:26:01: Dass man jetzt aber vermutlich nicht jedem und jeder unterstellen kann.
00:26:06: Jetzt verändert KI ja auch ganz konkret den Unterricht.
00:26:10: also ich kann als Lehrer in jetzt nicht mehr dieselben Aufgaben stellen wie noch vor zehn-zwanzig Jahren weil am Ende weiß ich sehr verständlich dass alle das eingehen bei Chatchi Pity oder irgendwo anders und dann kriege Also inwiefern verändert KI Bildung und Unterricht?
00:26:38: Ja, pass auf.
00:26:38: Das Problem ist schon wenn wir halt von Bildung oder Unterricht sprechen ... Wir reden ja von der Grundschule bis hin zum Leben.
00:26:44: des langen Lernes sind komplett verschiedene Abschnitte Und auch da würde ich sagen es gibt immer beste geeignete Phasen.
00:26:49: Ich habe sowohl was vom KI-Sebpferdchen gelesen als auch letzte Woche ein Arbeitsblatt bei einem meiner Kinder gesehen ist von reinzehntundertreiundneunzig war, wo ich selbst noch nicht in der Schule war.
00:27:01: Und das ist halt deshalb immer ganz schwierig mit so richtig großen Fragen umzugehen weil es irgendwie eine Einzelfallbetrachtung ist und ich fände es jetzt angemessen zu sagen wenn ich jetzt eine Profi-Zeitung abgeben will wie KI das Ganze verändert.
00:27:13: was ich sagen kann ist dass halt der Punkt mit... Dass wir auf jeden Fall an den Punkt kommen wo man sagt muss das Studierende, die ja künftig Lehrerinnen sind irgendwie ein gewisses Selbstbewusstsein entwickeln müssen.
00:27:26: Damit sie hinterher abschätzen können ob das Generierte passt oder nicht, ja?
00:27:32: Weil es gibt nichts Schlimmeres für mich wie wenn da Antworten blindlings übernommen werden.
00:27:36: Weil natürlich dieser Will-to-please der KI also dieses ich möchte auf jeden Fall gefallen damit der Mensch mich weiter nutzt damit überhaupt und sowieso dass sich mein Marktanteil eventuell auch auf das Ökonomische Sicht jetzt wieder ausweiten kann.
00:27:48: Da weiß ich nicht ob das alle im Hinterkopf haben.
00:27:49: aber wie gesagt die Tools die KIs die wir auch immer wir es jetzt nennen wollen haben natürlich diesen Komenzialisierungsabsicht.
00:27:56: deshalb ist es wichtiger denn je, dass man Ergebnisse beurteilen kann.
00:28:00: Ja?
00:28:01: Zum Beispiel fängt das auch an mit ... weiß ich nicht.
00:28:03: also, man kann ja so schnell Fake News verbreiten oder ich meine mal extreme Beispiele, kann man's fragen zum Beispiel, man kanja einfach nur ein Screenshot machen von dem Kind und kann das in Pono einfügen.
00:28:17: Das geht heute alles mit wenigen Klicks.
00:28:19: Ich werde aber nicht schaffen all diese Kompetenzen jemals zu vermitteln Und deswegen muss sich mutig sein und eben auch den Lernenden was zutrauen, also sowohl den Schülerinnen als auch den Studierenden sagen hier.
00:28:29: Ich möchte dass ihr die Gefahren kennt.
00:28:30: ich möchte aber auch das ihr die Chancen darin seht und deswegen müssen wir immer auf so eine von einer schwarz-weißmalerei quasi absehen einfach sagen es gibt dann eine sehr große Varieté und schauen was passt.
00:28:42: Aber
00:28:42: wessen Aufgabe ist das Medienkompetenz zu lehren und zu erlangen?
00:28:47: Also würdest du sagen Kinder und Jugendlichen sind dafür selbst irgendwie zuständig, ist das Elternhaus zuständig?
00:28:55: Ist die Schule dafür
00:28:56: zuständig?".
00:28:57: Irgendjemand muss ihn ja eben beibringen wie man gerade auch mit den neuen Medien umgeht.
00:29:02: Und da erlebe ich aus der Ferne dass es eher so ein Ping-Pong ist und sowohl das Elternhaus als auch die Schule sagt ja komm das sollten eigentlich die anderen machen weil beide eigentlich selber auch nicht wirklich können.
00:29:16: Ja das hast du echt richtig gut zusammengefasst.
00:29:18: Ich hab mir vorhin schon überlegt, ob ich dir die Frage spiegel jetzt.
00:29:21: Ich kürze mal kurz noch ein, zwei Sachen aus und dann spieg' ich sie dir aber zurück.
00:29:24: Gerne!
00:29:25: Also Fakt ist junge Kinder können das ganze Feld nicht abschätzen.
00:29:30: Ja.
00:29:30: Bei denen keine Verantwortung meiner Meinung nach, ja?
00:29:32: Ja.
00:29:33: Also ne, definitiv haben die da keine Verantwortung dafür.
00:29:36: So beim Elternhaus habe ich natürlich auch schon eine breite Varianz, je nachdem ob ich jetzt halt ... ein Tealer hab, der dann irgendwie noch Software-Entwickler ist oder sonstiges.
00:29:47: Oder jemanden, der mit KI gefühlt relativ wenig Berührungspunkte hat?
00:29:50: Ich glaub nicht dass es noch Großmenschen gibt.
00:29:52: also meine Oma mit zweiundneinzig würde ich jetzt ausschließen.
00:29:54: die hat glaube ich wirklich keine Berührungspunkte mit KI.
00:29:56: ansonsten glaube ich nicht das es viele Menschen gibt, die keine Berführungspunten mit KI haben.
00:30:00: aber viele sind sich dessen schon nicht bewusst.
00:30:02: da fängt's sehr schon an.
00:30:03: Das heißt je nachdem wie meine Prägung ist vom Elternhaus her wachs ich damit affiner oder weniger kritischer und weniger kritisch auf.
00:30:11: Also da kann man sagen, ist eine gewisse Verantwortung natürlich.
00:30:14: Da würde ich so noch schreiben aber da ist nicht das nötige Wissen oder nicht die nötigen Kompetenzen oftmals zu hatten.
00:30:20: Schauen wir in der Schule die jetzigen Lehrerinnen auch da redig von dem Berufsanfänger, der das irgendwie schon mal gehört haben muss?
00:30:26: Oder redig vor jemandem, der in ein zwei Jahren vielleicht den Pension geht und sagt hey sorry ich brauche es jetzt einfach nicht mehr!
00:30:30: Hier ist dein Arbeitsplatz von three ninety.
00:30:33: Genau.
00:30:34: also das ist halt einfach so... Ja, schwierig.
00:30:37: Das heißt ich sehe ja schon immer so diesen Punkt mit.
00:30:39: also wo ich finde wir auf jeden Fall Verantwortung haben ist wie als pädagogische Hochschule.
00:30:44: Wir haben die gesellschaftliche Verantwortung dass die künftigen Lehrkräfte da wirklich sicher mit umgehen und vor allem einfach abschätzen können einschätzen kann.
00:30:54: aber wenn man das mal für die Gesellschaft betrachtet ist es halt ein kleiner Faktor von vielen anderen.
00:31:00: Daher finde Diese Selbstverhandlung gibt es doch auch noch.
00:31:02: Und ja, Kinder klammern jetzt irgendwie aus oder sagen wir mal bis vierzehn aber dann sollt mir das irgendwie angebahnt sein?
00:31:09: Oder wie sich schuht das?
00:31:10: Ich finde das total.
00:31:11: also ich find's ein schwieriges Thema.
00:31:12: Absolut!
00:31:13: Also das ist ja schon einfach so eine Generation.
00:31:17: Wir sind beides Millennials und sind damit aufgewachsen dass uns immer gesagt wurde hey pass auf was du postest das wo immer du dich nachher bewirbst das wird dann rausgezogen und bla bla bla.
00:31:30: Heute ist der mit Abstand größte Berufswunsch für die Generation Alpha Influencer oder Content Creator zu sein.
00:31:39: Ja, mein Sohn wird auch YouTuber werden.
00:31:41: Eben!
00:31:41: Und ich habe halt das Gefühl, dass wird so völlig unreflektiert an- und hingenommen und damit umgegangen weil wir eben in einer Zeit groß wurden ohne Handys, ohne KI, ohne Smartphones sowieso nicht uns das alles selber irgendwie erschließen mussten.
00:32:00: Also ich hab vor einigen Jahren acht Jahre lang insgesamt Workshops gegeben für die Stuttgarter Jugendinformation zum Thema Online-Bewerbung, was lustig ist weil ich mich noch nie irgendwo hinbeworben habe, aber war da an Stuttgart der Haupt- und Realschulen und hab denen beigebracht wie man sich online bewirbt.
00:32:19: Und die wussten nicht was eine PDF ist oder wie man Anhänge an die E-Mail anfügt usw.
00:32:25: Die, die man Digital Natives nennt können nichts.
00:32:29: Weil sie sind nicht in unsere Generation groß geworden, die sich das alles irgendwie selbst beibringen und aneignen mussten, sondern ihr seid in einer Generation großgeworden, indem Sie das fertige Smartphone in die Hand bekommen.
00:32:40: Alles läuft über Apps!
00:32:42: Und wenn irgendwas nicht funktioniert haben Sie nicht das Gefühl okay jetzt muss ich mich da reinbeißen und guckt dass das funktioniert und dass ich das hinbekomme.
00:32:49: Sondern wenn es nicht funktioniert ja gut dann... mach ich's halt nicht oder muss es in eine andere Lösung dafür geben.
00:32:55: Und da fehlt, finde ich so ein bisschen ja die Reflexion einfach dieses in der Metaebene sich damit auseinandersetzen sondern einfach unreflektiert einfach alles zu übernehmen.
00:33:05: und ja ich möchte Influencer werden weil das ist toll heißt auf der anderen Seite aber auch der zukunftsdrechtigste Beruf sind eigentlich Psychotherapeutinnen.
00:33:16: Ja jetzt gerade was sie von den Kutzungen betroffen sind.
00:33:18: Da hast du's richtig!
00:33:21: Genau.
00:33:21: Also um jetzt nochmal kurz da zurückzugehen, also tatsächlich das so stichwortig Fruchtstrationstoleranz, Ambiguitätstoleranz als auch ganz verschiedene Positionen aushalten zu können.
00:33:32: Das sind natürlich schon zentrale Kompetenzen oder Eigenschaften die ich als Lehrer irgendwie aushalten können muss.
00:33:41: Und werden sie hier gelehrt?
00:33:44: Kann
00:33:44: ich die denn lernen?
00:33:46: Kann nicht die anbahnen!
00:33:47: Also lehren ist ja immer schwer.
00:33:48: gelehrn heißt der du sagst so ist und dann wird's gemacht.
00:33:52: Also
00:33:54: ich bin bemüht, das anzuband.
00:33:55: Deshalb habe ich vorher auch gesagt diese positive digitale Habitus.
00:34:00: Das ist für mich ganz viel.
00:34:01: also dieses oder ich versuche es mal greifbar zu umschreiben ja also im Endeffekt hast du es auch gesagt das eine ist was bereits fertiges bedienen zu können als dieser User Aspekt, wohingegen ich ja ganz oft diesen Producerspect versuche in meinen Seminaren umzusetzen.
00:34:19: Das heißt wirklich nicht die Studis schauen mal wie so eine fertige Anwendung funktioniert weil dann bin ich immer auf User Ebene sondern wir machen jetzt selber so ne Anwendungen.
00:34:27: Die muss nicht perfekt sein, die darf auch noch ein paar Fehler haben aber die erstellen es von der Pieke an damit sie auch die Prozesse dahinter verstehen dass die verstehen okay worauf muss sich denn beim Design achten?
00:34:37: Worauf muss ich bei der Funktionalität achten?
00:34:39: und im Endeffekt haben wir jetzt also wir kommen jetzt ja auch nicht aus dem Game-Designing oder so, sondern wir haben ja einfach diesen Punkt mit.
00:34:47: Wir möchten gerne Freude am Lernen vermitteln
00:34:50: und
00:34:51: da sind auch solche Sachen total dienlich.
00:34:56: Was würdest du denn sagen?
00:34:57: Welche Kompetenzen brauchen den junge Menschen in einer sich eben zunehmend wandelnden und digitalisierten Welt?
00:35:05: also welche Kompetenz sind dafür nötig?
00:35:10: Durch wen werden sie idealerweise vermittelt?
00:35:12: Also das sind wir schnell beim Begriff Future Skills.
00:35:14: Das ist für mich so dieses, ja man muss irgendwie mit der Zukunft gut kommen, da können jetzt ganz viele Basswurz drunter packen.
00:35:22: also ich sehe darin vor allem die Fähigkeit mit sich ändern den Umständen klarzukommen in der eigenen Biografie.
00:35:31: und ja ich glaube es ist schon sehr zentral und dazu gehören ganz verschiedene Sachen mit Recherche, Kritikfähigkeit, Kommunikativkompetenz usw.
00:35:39: Also, da gibt es verschiedenste Antworten von verschiedenen Experten.
00:35:43: Ich glaube theoretisch können wir das alles unter dem Stichwort Future Skills zusammenfassen und da ist halt so mein Ansatz aus der ökonomischen Bildung heraus.
00:35:49: ich muss mir halt im Klaren sein wer ich bin welche Umstände ich gerade ausgesetzt bin und wo ich hin steuern will.
00:35:55: und dann komme ich eigentlich schon relativ gut klar.
00:35:58: Und die Future Skills dazu gehören natürlich ja auch vor allem für dich, die ökonomische Bildung.
00:36:04: Wann fängt sie denn idealerweise an in welchem Alter und wie sieht die dann aus?
00:36:09: Also wir am Institut, wir setzen ganz stark auf Entscheidungskompetenz – die kann man auch trainieren durch zum Beispiel kleine ökonomische Experimente.
00:36:20: Wenn man jetzt mal so hört Richtung PISA, war Deutschland nämlich nicht am Finanzpisa Teilteil Skandal.
00:36:26: Da gibt es Befragungen das alle sagen ja es gibt viel zu wenig Finanzkompetenzen und dann schreibe ich alles sofort.
00:36:30: Das ist aber der Ansatz.
00:36:31: wie kriegen wir das anders hin?
00:36:32: Und unser Ansatz ist unsere Ansatz zieht darauf ab dass sie sagen okay wir müssen einfach viel früher mit der ökonomischen Allgemeinbildung anfangen.
00:36:41: Das heißt wir sind jetzt quasi allgemeinbildendes Institut für den Bereich Wirtschaftswissenschaften.
00:36:47: Das heisst bei uns startet's halt quasi in Anfangs ein Leider erst mit der Grundschule.
00:36:52: Aber durchaus, wenn man mal den Bildungsplan des Landes Baden-Württemberg anschaut und zwar zum Sachunterricht dann sind da ganz viele ökonomische Kompetenzen drinne die sowohl Richtung Entrepreneurship abziehen aber eben auch Berufe, Berufsbilder oder auch so was wie Lebenskompetenz also Supermarkterkundung, wir sind da kreisegestaltet.
00:37:08: wo finde ich den günstigen Preis und den teuren?
00:37:11: Also der bildungsplan ist voll davon.
00:37:12: es findet halt nur nicht so in der breiten Masse die Anwendungen statt.
00:37:17: Und jetzt auch da können wir diskutieren, ist es denn die Rolle des Elternhauses oder der Lehrkräfte?
00:37:23: Ja und was ist deine Antwort?
00:37:24: Ja natürlich von beiden.
00:37:26: Immer!
00:37:27: Also es gibt ja auch tatsächlich ein Paragrafe dazu, Paragraf fünfundfünfzig.
00:37:31: ich müsste es aber lügen dass sich das richtig besetzen hat
00:37:33: im bürgerlichen Gesetzbuch oder in welchen... Nee
00:37:34: nicht BGB und das sage ich halt, dann müsste ich jetzt lügen, aber Paragraph fünfundfünfzehn, es gibt einen sogenannten gemeinsamen Bildungs- und Erziehungsauftrag Und in dem ist das alles geregelt, dass sowohl die Schule als auch das Elternhaus oder die Erziehungsberechtigten im Fall für beides verantwortlich sind.
00:37:53: Das sehe ich aus so, dass es da wirklich im Idealfall Hand-in-Hand läuft.
00:37:56: und wenn das jetzt bestimmt alles wahnsinnig abstrakt ist und schwer zu greifen, machen wir doch einfach mal ein Beispiel.
00:38:02: Und auch da muss ich halt sagen, trial and error das ist total wichtig.
00:38:05: Also ich bin niemand der ein Mindset hat und sagt ja ich kann alles sondern auch ich muss mal einfach Sachen revidieren und mit jedem Fehler den ich halt mache komme ich vielleicht doch schneller voran und zum Ziel.
00:38:15: so also zurück zum Beispiel Taschengeld.
00:38:17: Ja Da hatten wir zu Hause die Diskussion bringt es noch was, Bargeld auszuzahlen wenn doch irgendwie Bargeld immer rückläufiger wird.
00:38:27: Wäre das nicht super?
00:38:28: Das einfach dann über so eine Karte zu machen weil wir selber sehr viel Skiralt zahlen?
00:38:33: und ja da kannst du auch kritisieren oder nicht?
00:38:34: darum solls jetzt nicht gehen.
00:38:36: also haben mir erstmal den Ansatz verfolgt okay wir buchen den Kids das Geld auf so ne Karte wo mit die dann zahlen können.
00:38:43: das hat auch funktioniert.
00:38:45: aber Was dadurch nicht funktioniert ist dass Kinder lernen das Geld verschiedene Funktionen erfüllt.
00:38:51: das heißt da muss man dann doch wieder kreifbare werden, weil Kinder ja einfach doch noch nicht so ... diese reflektorischen Kompetenzen haben.
00:38:58: Sehr abstrakte
00:38:58: Zahlen und nicht etwas was man in der Hand hat.
00:39:00: Genau genau!
00:39:01: Und das heißt wir haben jetzt begonnen zu sagen okay Geld hat verschiedene Funktionen.
00:39:05: also haben die Zuhause sich nennt es einfach mal so Gläser mit Deckel und da gibt's verschiedene Funktionen.
00:39:10: Es gibt zum einen ein Investitionsglas.
00:39:12: Da ist dann einfach verbildlich mit so einem Geldstapelt, der größer wird in einer Pflanze.
00:39:17: Also das Geld wächst quasi wo die dann einfach entscheiden können von zehn Euro wie viel gebe ich da rein?
00:39:24: Das darf ja nicht angerührt werden und es wird dafür aber nach einem gewissen Zeit also irgendwie beim Zins einfach vermehrt.
00:39:30: So ein
00:39:30: bisschen wie die Frühstartrente, die die Koalition jetzt gerade plant.
00:39:35: Jedes Kind ab sechs kriegt ein Depot zehn Euro im Monat vom Start.
00:39:39: Genau, so.
00:39:40: und jetzt muss es halt irgendwie auch landen aufzuteilen.
00:39:42: also das eine ist quasi die Investition.
00:39:44: Das andere ist dann dass man sagt okay es darf auch nur ich netze aber Spaß Geld Freizeit Geld wie auch immer.
00:39:49: da kann ich dann zum Beispiel auch mal mit einem Freund noch freund in Eis essen gehen.
00:39:52: Ja
00:39:53: Dann gibt es noch mal ein anderes Glas, da haben wir so eine kleine Sparzieh drin.
00:39:56: Zum Beispiel irgendwie sowas wie ein Spielzeug ja wo ich eine absehbare Zeit darauf sparen kann weil ich habe hier vorher gesagt so Frustrationstoleranz muss sich um die aushalten können.
00:40:05: und wenn ich jetzt nun ganz großes Sparzierei mache wie einen Fahrrad wo ich ja Wochen lang drauf sparen müsste das wäre halt zu viel für junge Kinder und daher haben wir das so für uns in diese vier Gläser unterschieden bei.
00:40:16: so lernen sie halt wirklich das Geld verschiedene Funktionen hat.
00:40:19: Und dann könnte man auch noch überlegen, ob man noch einen Spendenglas hinzumacht weil ja auch Wesen ist wenn ich irgendwie regelmäßig zehn Prozent spende fühle ich mich besser habe dazu dadurch ein besseren Bezug zu
00:40:30: können.
00:40:31: also da kann man das muss natürlich jeder für sich abwägen was einem da wichtig ist oder ob man dann sagt man macht kein langfristiges Sparklass sondern nur ein kleines.
00:40:38: aber das wäre zum Beispiel eine Möglichkeit wie man halt den Umgang mit Geld auch wirklich von klein auf anregen können.
00:40:43: In der Familie oder im Klassenzimmer?
00:40:45: In der Familien-Klassenzimmer haben wir das auch diskutiert und überlegt, aber stell dir einfach mal vor du hast zwanzig Schüler, da ist es schon eher wenig.
00:40:51: Jeder hat dann noch vier Gläser.
00:40:54: also ich glaube das wird einfach organisatorisch bisschen chaotisch.
00:40:57: und vor allem wie machst du's denn dann wenn dann irgendwie Geld fehlt usw.
00:41:00: und so fort.
00:41:00: und daher würde ich sagen werde es doch ein Beispiel für zu Hause
00:41:04: als Anregung, die man mitnehmen kann.
00:41:08: und wir nähern uns dem Ende der heutige Folge gerne mit so einer konkreten Handreichung.
00:41:14: Das finde ich ja sehr spannend vor allem mit dem Spendenglas.
00:41:18: also das find' ich eine tolle Idee dass man sozusagen über den Umweg auch was abzugeben, dass es einem dann persönlich besser geht.
00:41:25: Spendenquittungen direkt auf die Hand, da sollte man direkt schon lernen für die späteren
00:41:29: Steuern.
00:41:29: Ja unbedingt!
00:41:30: Also mit vier Jahren bitte.
00:41:34: Wie verbringst du denn, Annika?
00:41:37: In aller Regel deine Mittagspause.
00:41:40: Fragend während wir neben der Mensa
00:41:42: sitzen.".
00:41:43: Oh, das ist ganz unterschiedlich!
00:41:46: Es kommt so ein bisschen drauf an.
00:41:47: also ich mache mal verschiedene Szenarys manchmal gehe ich oder ganz gar nicht gehe mit meinen Kollegen tatsächlich was essen.
00:41:54: Also entweder machen wie hier von Gebäude elf Wir sind hier relativ weit weg vom Campus einen langen Spaziergang zu Gebäudee eins.
00:42:01: Also wir nennen uns immer Insulaner.
00:42:02: Ja, sich hier hat pH Campus das Festland willkommen von der Insel.
00:42:05: also manchmal macht man einen Ausflug hier rüber, manchmal bleiben aber auch drüben in unserem Mikrokosmos.
00:42:10: jetzt letzten Montag das war super spannend.
00:42:12: da hatte ich vier Schülerinnen aus Nordrhein-Westfalen zu besuchen vom sieben Bilks Gymnasium in Bad Honeff.
00:42:20: Die haben nämlich mitgemacht bei einem Wettbewerb, der heißt Business at School.
00:42:25: Und die haben da so einen Prototypen entwickelt für so ein Aumbahn und es war einfach richtig cool!
00:42:30: Und sie haben wirklich so gut geliefert, die haben Kennzahlen verinnerlicht und jetzt muss man sagen... ...die haben das alles in ihrer Freizeit gemacht also die haben jetzt nicht irgendwie eine AG gehabt oder so.
00:42:38: Es war einfach total überzeugend und daher waren die zu Gast bei uns und dann waren wir tatsächlich am Morepo im Biergarten mit denen zum Mittagessen.
00:42:45: Das war sehr schön.
00:42:46: genau
00:42:47: Welchen Satz hörst du am häufigsten in deinem Job?
00:42:52: Muss ich jetzt.
00:42:53: Punkt,
00:42:54: punkt, punkt!
00:42:55: Und was ist deine Antwort darauf?
00:42:59: Meine Antwort darauf ist... Lassen Sie uns das nochmal kurz zusammen überlegen an welcher Stelle und überhaupten sowieso.
00:43:04: Genau, aber der Satz kommt halt eigentlich ganz
00:43:06: häufig.
00:43:07: Du möchtest dass sie selbst darauf kommen, dass die Antwort ja ist.
00:43:10: Ja, genau.
00:43:12: Also man darf das ja manchmal einfach so ein bisschen anstoßen.
00:43:14: Absolut, absolut.
00:43:16: Dafür ist doch die pH da, um eher so eine Handreichung zu geben.
00:43:21: Komm, dann kommst du da selber drauf!
00:43:22: Ich geb dir hier ein bisschen die Räuberleiter und... Also
00:43:25: ja, tut mir leid?
00:43:26: Also ich will mich immer nicht entschuldigen wenn aber ich bemühe mich schon, es sinnvolle Aufgaben zu stellen.
00:43:30: daher.
00:43:31: Und als allerletzte Frage was ist dein Lieblingsort in Ludwigsburg?
00:43:37: Das ist voll die tricky Frage.
00:43:39: also ich bin ja großer Ludwicksburg-Fan Und ich glaub, tatsächlich ist es blüber.
00:43:44: Ich hab jetzt grade überlegt ... Ich bin total im Garn am Morepur.
00:43:46: Ich find das dort einfach entspannt.
00:43:48: Genauso genieße ich's hier mit dir im Schatten, am Favoritepark zu sitzen.
00:43:53: Ja!
00:43:54: Ich mag auch den Morgplatz und die MHP Arena.
00:43:57: Das wär echt schwierig.
00:43:59: Auch die Kinder als der Ludwigsburg sind gut
00:44:00: usw.,
00:44:00: aber es blüber ist eigentlich so.
00:44:03: der Ort, wo ich schon schau, dass meine Abi-Freunde zum Beispiel wenn sie mich mal besuchen, dass wir dann ans Morup ... äh ja, vielleicht sich schon ans Blüber noch ganz, ganz gingen?
00:44:11: Wir sind hier eben genau in der Mitte zwischen Moripo und Blüber.
00:44:14: In
00:44:14: beide Richtungen
00:44:15: ist es toll!
00:44:17: Ganz herzlichen Dank, dass du die Zeit genommen hast.
00:44:19: Und wir über die Bildung sprechen konnten, über die ökonomische Bildung und ich hier an meine alte Wirkungsstätte zurückkommen durfte.
00:44:28: Hat mich super gefreut, das so heute hier warst.
00:44:30: Wie gesagt, ich finde es total spannend wie sich dann so Lebensentwürfe ergeben und wie man dann doch wieder zusammen kommen wird.
00:44:35: Wir haben ja gleich sie zeitgleich hier studiert.
00:44:37: Das stimmt!
00:44:38: Damals nicht kennengelernt aber jetzt nachgeholt.
00:44:41: Herzlichen Dank Anika Schilling.
00:44:42: Ich danke dir
00:44:43: Und wir hören uns zur nächsten Folge von L-Business.
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