Wie entwickelt man Innovationsgeist?

Shownotes

Wie entstehen radikale Innovationen? Was unterscheidet Unternehmen, die auf Veränderungen reagieren, von denen, die Zukunft aktiv gestalten? Und welche Rahmenbedingungen brauchen Unternehmen, um neue Ideen erfolgreich in die Praxis zu bringen?

Diesen Fragen widmet sich die exklusive Podcast-Aufzeichnung von LBusiness im Rahmen des Wirtschaftstags der Wirtschaftsförderung der Stadt Ludwigsburg unter dem Motto „Heute schon morgen gestalten“.

In den neuen, nachhaltig errichteten Räumlichkeiten eines der bedeutendsten Unternehmen in Ludwigsburg, der Goetze KG Armaturen, treffen unterschiedliche Perspektiven aufeinander: Petra Seppi, Head of Innovation im NOI-Techpark Bozen gibt Einblicke in die von ihr mitentwickelten Alpha-Innovation-Methode für radikale Innovationen, Dr. Sebastian Berning, Geschäftsführer von instagrid GmbH berichtet von deren Weg einer mutigen Idee zum wichtigen Arbeitgeber vor Ort, und Detlef Weimann, Geschäftsführer der Goetze KG Armaturen zeigt, wie Innovation, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung erfolgreich miteinander verbunden werden können.

Moderiert von Johannes Elster diskutieren die drei Gäste gemeinsam mit dem Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht, was Innovation heute wirklich bedeutet. Im Mittelpunkt stehen dabei konkrete Erfahrungen, Herausforderungen und Erfolgsfaktoren: Wie wichtig sind Schnelligkeit und Experimentierfreude? Welche Hürden gilt es bei Wachstum und Skalierung zu überwinden? Wie gelingt es, Mitarbeitende mitzunehmen und Innovationen wirtschaftlich erfolgreich umzusetzen? Und welche Unterstützung bietet die Kommune Unternehmen auf diesem Weg?

Der Podcast gibt Einblicke, inspirierende Praxisbeispiele und konkrete Handlungsempfehlungen für alle, die ihr Unternehmen zukunftsfähig aufstellen möchten. es ist eine Diskussion über Mut, Veränderung und die Frage, wie Unternehmen schon heute die Zukunft von morgen gestalten können.

Jetzt einschalten, inspirieren lassen und wertvolle Impulse für die eigene Innovationsreise mitnehmen.

Transkript anzeigen

00:00:03: Die Welt verändert sich gerade in enormem Tempo.

00:00:06: Geopolitik, KI Klimawandel.

00:00:09: Deutschland ist keine Turniermannschaft mehr.

00:00:13: Gewissheiten von gestern müssen heute neu bewertet werden und die Frage ist wie begegnen wir diesen Veränderungen?

00:00:19: Darum soll es jetzt gehen.

00:00:21: Wir melden uns hier live vom Wirtschaftstag Ludwigsburg.

00:00:24: Mein Name ist Johannes Elster und ich begrüße ganz herzlich zu einer neuen Folge von L-Business.

00:00:32: Wir sind hier in einem Panel heute zum ersten Mal zu Fürth und stellen uns der Frage, Innovationskraft in Ludwigsburg?

00:00:41: Was braucht es dafür?

00:00:43: Darüber möchte ich diskutieren mit dem Geschäftsführer von Götze-Armaturen Detlefer Eimann.

00:00:49: Mit dem Gründer und Geschäftsführer des Batteriesystemeherstellers Instacrit Sebastian Berning Mit der Head of Unit Innovation Management am Neuteckpark Südtirol in Bootsen, Petra Seppi und mit unserem Oberbürgermeister von Ludwigsburg Dr.

00:01:05: Matthias Knecht.

00:01:06: Herzlich willkommen Herr Weimar.

00:01:16: Sie sind der Geschäftsführer von Götze, ein mehr Spezialist für Druckregelungen, Sicherheitsamaturen und Ventile.

00:01:22: Ein familiengeführtes Unternehmen seit nineteenhundertneunundvierzig mittlerweile in der vierten Generation.

00:01:28: Sie sind international aufgestellte international agierender Mittelständler der Tochtergesellschaften in Europa, USA, China, Südamerika den Vereinigten Arabischen Emiraten hat.

00:01:39: Familienunternehmen verbindet man ja eher mit Kontinuität.

00:01:44: jetzt verlangt Innovation ja häufig auch Veränderungen.

00:01:47: Wie schaffen Sie diesen Spagat und wie nehmen sie Ihre Mitarbeitenden mit auf den Weg?

00:01:53: Wir wollen und müssen begeistern, wir müssen unseren Kunden begeisteren und wir müssen unsere Mitarbeiter begeisternen!

00:01:59: Wir suchen Ideen, wir suchen Innovationen und das Thema Druck ist ja von der Sache her ganz einfach.

00:02:07: aber wir müssen neue

00:02:08: Märkte suchen,

00:02:09: wir brauchen neue Materialien ... innovativer entwickeln, ein Ticken besser sein wie der Wettbewerber.

00:02:17: Wir müssen unsere Mitarbeiter begeistern und es liegt wie in allem am Unternehmer selbst die Begeisterung fürs Produkt zu haben für den Markt zu haben und einfach das Thema zu haben.

00:02:30: ja ich möchte führen Ich möchte was entwickeln Und es liegt an einem selbst.

00:02:37: Herr Berning Sie sind Gründer und der Geschäftsführer von Instacrit.

00:02:41: Und bauen mobile Hochleistungsbatteriesysteme für professionelle Anwender, also auch Baustellen, Festivals, Sanitäter – auch für die Fans quasi als nachhaltige Alternative zu Diesel-Generatoren.

00:02:56: Sie haben sich im Jahr zwei Tausend Achtzehn gegründet.

00:02:58: mittlerweile haben sie Hundertsechzig Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

00:03:03: Sie haben also jetzt eigentlich die Start-up Phase überwunden und sind etabliert.

00:03:07: Haben sie das Gefühl, dass es anstrengendste liegt hinter Ihnen oder kommt das jetzt erst hoch?

00:03:12: Ja ich glaube, das fragte man sich jeden Tag ja.

00:03:16: Ich glaube auf der einen Seite kann man auch hier an die Begeisterung anknüpfen.

00:03:19: wir sind eine Mission Driven Company.

00:03:22: Wir haben die Firma gegründet um gerade diesen Klima herausforderungen zu begegnen.

00:03:30: dass die großen Meilen steinen und der ist bei uns kein Umsatzziel gewesen, sondern wir haben zusammen mit allen Mitarbeitern gefeiert.

00:03:35: Dass wir nach härtestem Standards zertifiziert eine Million Tonnen CO zwei eingespart haben.

00:03:40: Und da schwarz auf weiß audit report lag das vor uns und das haben wir auch publiziert.

00:03:45: Das war ne große Feierwert.

00:03:47: also das ist die Begreisung die nach vorne treibt sind.

00:03:51: Haben wir die Startup Phase verlassen?

00:03:53: Ich glaube das kommt immer so drauf an.

00:03:55: Start up ist man würde ja auch gerne eingeladen weil man startup.

00:04:01: Für andere sind wir Mittelständler, also von der Größe und vom Umsatz passt das jetzt gerade auch hervorragend.

00:04:06: Dann kann man sich vielleicht mal irgendwo auf dem Wirtschaftstag einladen.

00:04:12: Ich glaube was uns manchmal fehlt ist die Ambition hier und sich das so anzuschauen.

00:04:16: Und ich habe heute Morgen erst mit den Kollegen drüber gesprochen, die haben gesagt so Firmen wie Nvidia zum Beispiel, wenn wir mal einen Teich schauen, die hatten irgendwann auch mal irgendwie einen Umsatz in unserer größten Ordnung.

00:04:29: gesagt, boah da sind wir aber schon groß.

00:04:31: Und wenn die jetzt heute zurückgucken und das ist vielleicht fünfzehn Jahre her dann würden sie sagen Mensch waren wir damals noch ein kleines Start-up.

00:04:37: also ich glaube dass es alles sehr relativ und es hängt immer davon ab was für eine Vision man noch hat und wo man eigentlich hin möchte und wie klein man sich jetzt halt gerade fühlt und wie als Start up noch.

00:04:47: Das heißt die Vision ist eigentlich gerade schon bisschen durchgeblickt mit dem Blick über den Teich und dem Vergleich mit den Video?

00:04:55: Mal schauen.

00:04:55: Aber wir müssen uns auch jeden Tag weiterentwickeln, ich glaube man ist ja nicht fertig.

00:05:00: und wenn man die Wachstumsraten, wir wachsen zwischen fünfzig und achtzig Prozent im Jahr jetzt in den neunstelligen Bereich rein... ist auch hartes Brot, das aufrecht zu erhalten.

00:05:11: Das kann man irgendwann nicht mehr allein durch geografische Expansionen vertikal neu erschließen.

00:05:19: Da braucht man dann einfach eine neue Pipeline, da brauchen wir neue Produkte und neue Ideen – die aber natürlich auch voll durchskalieren wieder.

00:05:26: Das wird dann jedes Jahr schwieriger

00:05:29: auch.".

00:05:29: Was würden Sie sagen war der größte Innovationsprung für Sie jetzt rückblickend?

00:05:33: Die Technologie?

00:05:34: Der Vertrieb?

00:05:35: Die Art wie sie Entscheidungen treffen?

00:05:38: der größte Innovationssprung.

00:05:40: Wir haben eine neue Produktkategorie geschaffen und der Innovationsprung muss man mal aufpassen, dass man nicht den Kunden davonläuft.

00:05:49: Die ganze Herausforderung ist gar nicht das wir neue Ideen haben sondern die Herausforderung isst es unsere Kunden mitgehen bei der Sache.

00:05:55: Dass sie sagen wir wollen anders arbeiten.

00:05:58: mein Beispiel wenn ich auf die Baustelle gehe und ich überzeugt jemandem dass man jetzt elektrisch weist ... und dass man dafür keinen Generator mehr braucht, sondern... ...dass man da so eine Handtasche ein große Kiste für verwenden kann.

00:06:08: Dann kommt da erstmal ne Skepsis.

00:06:09: Und wenn ich jeden Einzelnen dann so kann ich sagen Mensch,... ...ich habe Millionen von Kunden als potenziellen Markt,... ...aber wenn ich zu jedem Einzeln hinlaufen muss und sage probier das doch mal aus,... ...und dann probiere ich es mal eine Woche aus und vielleicht magste dann irgendwie zwei Jahre später auch mal eins kaufen.

00:06:25: Das ist dann schon sehr schwierig und ich glaube,... ...das war für uns als Technologieunternehmer dann auch... dass wir dann irgendwann gemerkt haben, wir müssen mindestens so viel wenn nicht mehr auch von eigentlich in den Vertrieb in die Vertriebsentwicklung stecken wie in die eigentliche Technologie.

00:06:42: Sie sind Head-of-Unit Innovation Management am Neutechpark in Bootsel, Südtirol.

00:06:49: Neu steht dafür für Nature of Innovation.

00:06:52: In den letzten Jahren wurde der Tech und Wissenschaftspark eigentlich gegründet.

00:06:58: Mittlerweile sind dort rund zwei Tausend Vierhundert Forscherinnen, Techniker, Ingenieure, Experten ansässig und arbeiten mit dem Fokus auf vier Technologiefelder zum einen Green Food and Health Digital und Automative.

00:07:13: Automotive und Automation.

00:07:15: Bei vierundachzig angesiedelten Unternehmen, die dort mittlerweile zusammengefunden haben muss man zum Netzwerken ja eigentlich nur in die Kantine gehen.

00:07:23: ist Innovation abhängig von so einem Unternehmensökosystem?

00:07:30: Also vom wegen Kantine?

00:07:32: Ja Es sind auch die spontanen Begegnungen und es ist dieses Gemeinschaftsgefühl, das durch das Wirken an einem gemeinsamen Ort auch entsteht.

00:07:43: Da entsteht Identifikation, da entsteht Wille gemeinsam zusammen etwas zu leisten, etwas zu machen – und da hilft es!

00:07:53: wenn die Leute sich nicht nur formell in Meeting und vielleicht auch noch, wie es leider zu viel zur Gewohnheit wird im Online-Meeting treffen.

00:08:01: Sondern vor Ort begegnen und nicht nur eben zu Formellenereignissen sondern auch spontan und sich schnell austauschen können.

00:08:08: Ich glaube, die kurzen Wege helfen.

00:08:12: Begegnungen helfen sehr für die Innovation

00:08:16: Herr Grecht, wenn Sie das jetzt hören.

00:08:18: Die kurzen Wege und die Begegnung wir sind hier bei Götze am neuen Firmensitz also im Waldecker III nebenan direkt das Litz des Ludigsburger Industriezentrum dass gerade neu gebaut wird entsteht da vielleicht ein vergleichbarer Tech Park.

00:08:34: Wir können ja sogar sagen, in Ludwigsburg gibt es glaube unschädlich und das ist auch eine Stärke hier.

00:08:38: Natürlich entsteht am Liss rund sechzigtausend Quadratmeter.

00:08:41: Das ist wirklich Entwicklungsfläche was ganz Tolles.

00:08:44: wir haben mit ISP tecken tolles Unternehmen aus dem deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt den Lambozhausen her holen können.

00:08:50: die machen so Themen wie Weltraumantriebe und Weltraumschrott beides hoch innovativ.

00:08:55: Die werden sich natürlich entwickeln.

00:08:57: da wird Ökosystem drum herum entstehen.

00:09:00: Aber ich glaube, wir haben auch gelernt ... Ich versuche jetzt einfach zu übersetzen aus dem was hier als radikale Innovation beschrieben.

00:09:09: Haben das eben so.

00:09:10: ein Gründungszentrum oder Start-up-Zentrum schaffen in so ganz gewohnter Umgebung?

00:09:17: Da stellen man ein paar Stühle und ein paar Tische hin und sodass das nicht funktioniert.

00:09:20: weil es ist jetzt einfach wichtig dass man freie kreative Fläche lässt.

00:09:25: und da ist vielleicht für so einen der aus der Verwaltung kommt die immer versucht das Korsett zu schaffen einfach die Radikalität, dass man sagt ihr kriegt den leeren Raum und dann fängt mal was mit an.

00:09:36: Und plötzlich ist ein Tridetrucker da und plötzlich ist einer da der das Thema Starkregenmanagement und Hochwassermenagement vereint.

00:09:43: Das war das Frankarial.

00:09:46: also insofern hier es ist ein bisschen geprägter, ein bisschen organisierter aber auch mit viel freier Fläche und andere funktionieren aber auch die ein bisschen überraschender vielleicht für uns ein bisschen radikaler sind.

00:09:56: Jetzt haben Sie es gerade ja schon so ein bisschen anklicken lassen und Sie haben die beiden erfolgreichen Unternehmer hier auch sitzen, gerade Ihre Geschichten gehört.

00:10:06: Bedeutet oder was genau bedeutet Innovationskraft für sie aus der Stadtverwaltung?

00:10:11: Von uns bedeutet es, die Umgebungsnatur des Ökosystems mitzuschaffen zu unterstützen.

00:10:17: Das aber Unternehmer selbst schaffen.

00:10:19: Ich würde mir nie anmaßen einem erfahrenen Unternehmer wie Detlef Weimar und mit Familie, die unheimlich viel können oder einen Sebastian Berning der aus so einer ich sag mal glaube ich von Bosch war das damals kam und ein junges Team hat denen zu erklären wie Innovation oder wie Wirtschaft oder wie Ideen funktionieren.

00:10:36: So ich würde nur versuchen für die eine umgebung zu schaffen dass sie das entwickeln können und sie dabei unterstützen.

00:10:43: Wir haben mal vielleicht Kritik anhören, dass wir damals schneller oder damals unbürokratischer sein müssen.

00:10:48: Das ist unsere Rolle!

00:10:50: Und die Unternehmer, Geister, die da was bewegen, die sitzen dann daneben rechts links hier im Publikum.

00:10:58: Herr Knecht hat es gerade angesprochen.

00:10:59: Können Sie vielleicht Ihren Weg mal kurz umreißen?

00:11:01: Sie hatten eben ja einfach einen guten Job, eine tolle Karriere bei Bosch und haben dann im Jahr zwei Tausend Achtzehn entschieden auch nicht kommen ich mache das einfach selber mit ihrem Co-Gründer Andreas Sehlmeier und haben ein Insekuit gegründet.

00:11:14: Das als kurze Zusammenfassung.

00:11:17: könnten sie das ein bisschen mit Leben füllen?

00:11:19: Ja klar!

00:11:21: Wir haben zwanzig achtzehn haben wir für uns entschieden, dass wir unsere Stellen ... Wir waren damals bei der Robert-Bosch-Powertools und in Leinfelden beim Flughafen.

00:11:32: Und wir hatten die Beobachtung gemacht das wir gesagt haben im Es wird immer mehr elektrifiziert auf der Baustelle, aber eigentlich auch überall.

00:11:41: Auf Events alles zu elektrisch werden und klimaneutral werden.

00:11:45: Aber auch Emissionen reduzieren, immer mehr Innenstadtbereiche die emissionsreduziert sind haben wir dieses große Thema gesehen und haben damals tatsächlich sogar intern vorgeschlagen wie es dann wäre wenn man diese diese Camping-Batterie speicher Camping Batterien die damals ein Riesenmarkt geworden sind auch während Corona dann sehr groß geworden ob sowas denn nicht eigentlich Sinn machen würde, das auch für Profis zu machen.

00:12:08: Und da vielleicht so eine Richtung... Das klingt gar nicht so wahnsinnig redradikal!

00:12:13: Das ist es auch nicht.

00:12:14: und ich glaube der Kern ist die Idee... Es gibt sehr viele Ideen am Anfang.

00:12:21: Am Ende ist es glaube ich dass man das auch wirklich irgendwie macht.

00:12:24: also ich glaube dass man nicht nur darüber nachdenkt und dann am besten solange drüber nachdenken bis man sagt aber ich finde schon ein Grund warum das keine gute Idee ist sondern kann ich wieder schlafen gehen.

00:12:34: Und dann haben wir da ein halbes Jahr so drüber gebrütet, wie gesagt der Innovationsworkshop.

00:12:39: Denes damals dann Bosch intern auch gab, der dann mal gesagt hat Nummer eins Innovationen Batteriespeicher für Profis hat man dann entschlossen das passt nicht ins Portfolio.

00:12:51: alle waren begeistert von der Idee.

00:12:52: aber Da ist man war ja auf den Aufsteck Akkus unterwegs und in so einem Batterie Speicher kann er dann jeder sein eigenes Gerät einstöpseln.

00:13:00: Das hat nicht richtig im Businessplan gepasst.

00:13:02: Und dann haben wir da noch ein halbes Jahr darauf rumgeprüht und haben irgendwann gesagt, na wenn nicht wir, wer macht das sonst?

00:13:08: Und sind dann zusammen zur Personalleitung am Standort gegangen.

00:13:13: Haben kollektiv gekündigt.

00:13:17: Das tut mir auch ein bisschen leid.

00:13:18: ich glaube dass war für den Kollegen im Personal der hatte kein gutes Stunning aber er war es ja nicht schuld.

00:13:27: Wir haben dann gesagt Das war dann das Spannende, was dann entstand.

00:13:31: Wir sind ein halbes Jahr lang waren wir noch im Unternehmen aber wir hatten gehofft so ein bisschen dass man uns am nächsten da freistellt, dass wir endlich an unserer Idee arbeiten können.

00:13:39: Man hatte dann andere Pläne und bis Weihnachten wirklich bis zum letzten Mitarbeitergespräch haben wir noch durchgearbeitet, haben alles sauber übergeben und dann hat man uns verabschiedet gab es so ein bisschen Tuscheln, haben alle gesagt Mensch ihr hattest doch geschafft hier gute Karriere beim Bosch und alles die Sicherheit.

00:13:59: Und im Bosch gibt's auch schon hundertundzwanzig Jahre und warum geht man denn da eigentlich?

00:14:04: Ich glaube für uns war damals der Punkt das wir gesagt haben dass ist ja alles nicht so sicher wie es scheint.

00:14:09: also Für uns war Damals schon klar Wir haben ein großes das gibt ja ein großes Erbe eine große Marke aber Und wir wissen auch nicht, was passiert.

00:14:18: Aber es ist nicht nur sicher da zu bleiben und dann kamen das tatsächlich... Wir haben die Firma gegründet, die Firma auf die Größe auch aufgebaut.

00:14:28: Es zeigt, dass sich das war eine gute Idee und die Umsetzung hat dann auch gepasst.

00:14:34: Dann haben vor anderthalb Jahren ehemalige Kollegen bei uns angerufen, weil man den Standort im Prinzip abgebaut hat.

00:14:41: Also weil plötzlich acht hundert Leute gehen mussten und das Werk wurde geschlossen.

00:14:45: viel es wird weiter vielen nach China verlagert Und das war genau genommen immer schon eine Möglichkeit.

00:14:50: Es war eigentlich immer schon so dass man gesagt hat Warum soll das nicht möglich sein?

00:14:55: Ja also vielleicht die Nachricht da ist muss A nicht immer ne ganz von der Idee her, muss es nicht radikal erscheinen.

00:15:03: Man muss es nur wirklich dann machen und im Detail verstehen und auf dem Weg lernen.

00:15:07: Man sagt immer Start-up gründen ist so man springt von der Klippe und muss auf den Weg nach unten irgendwie einen Fallschirm erfinden.

00:15:14: Und ein bisschen war das auch so.

00:15:19: Wir hatten kein Gehalt wir hatten keine Förderung.

00:15:22: Wir haben nur gesagt wir haben keinen Haus gebaut.

00:15:24: Das Geld was wir nicht ins Haus investiert haben da stecken wir jetzt in die Firma und wir haben uns ganz hart gesagt nach einem Jahr müssen wir wieder unseren Gehalt zahlen.

00:15:31: Wir sind aber an Ludwigsburg gekommen, wir haben damals im Schämenwasen unten Richtung Flughafen da gab es ein privat geführtes kleines Innovationszentrum und das war so der einzige Gründerspace in muss ich das vorstellen den ganzen Stuttgart.

00:15:47: Es gab noch die Arena oben am Uni-Gelände die aber sehr stark auf Automobilinnovationen ausgerichtet.

00:15:55: Und als wir dann das erste Mal so eine knapp achthundert Kilogramm schweren Netzsimulator versucht haben, in diesen Personenaufzug zu rollen und er dann gestreikt hat, da haben wir gesagt jetzt ist Feierabend hier.

00:16:06: Jetzt haben wir den Standall ausgereizt und haben uns auf die Suche gemacht nach dem neuen Standort.

00:16:11: Da hat uns damals im E-Marine Getrag-Arial über die Innovation, über die Startups von Bosch eine Intro gemacht.

00:16:23: hier zum G-Trak-Areal, zum Herrn Jung und der war begeistert.

00:16:30: Und das ist also wirklich ein Teil private Initiative aber auch mal in Ludwigsburg eine gewisse Sichtbarkeit hat.

00:16:36: Also es ist ein Platz für Startups hier.

00:16:38: man kümmert sich nicht nur darum den Stellenabbau im Automobilindustrie hinterher zu rennen Und das ist eigentlich, ich kritisiere das nicht.

00:16:49: Aber dadurch dass der Fokus sehr stark auf dem Alten liegt hat man halt auch wenig Platz für Neues und wir haben uns in Stuttgart tatsächlich nicht gesehen gefühlt.

00:16:57: Das war dann zum Teil wenn wir EU Anträge gestellt haben wo gesagt haben wir brauchen ein bisschen Support aus einem Stadtressort das einer mal unterschreibt

00:17:06: Seid ja verrückt,

00:17:07: Emissionsprobleme jetzt auch noch herauszustellen in Stuttgart.

00:17:10: Das unterschreibe ich nicht.

00:17:12: Ich verstehe das ja durchaus aber das heißt ja nicht dass die Emissionsprobleme nicht da sind und B., dass wir vielleicht nicht dran arbeiten sollten sie zu lösen.

00:17:20: also Sichtbarkeit Platz für Innovationen hier Und auch wie wir uns von den Gebäuden weiterentwickelt haben relativ unbürokratisch schnell.

00:17:28: man hat das Gefühl, dass man als Unternehmer willkommen ist.

00:17:30: Wir

00:17:40: haben offensichtlich mehr Menschen, auch das Gefühl eben hier willkommen zu sein.

00:17:44: Frau Sepp bedeckt sich das mit ihrer Erfahrung?

00:17:47: Sind viele Menschen gerade so drauf dass sie sagen ich habe zwar eigentlich einen sicheren Job aber irgendwie ahne ich dass der vielleicht nicht immer sicher bleiben wird und deshalb nehme ich jetzt mein Geld und vor allem auch meinen Mut zusammen und gehe den Schritt der radikalen Veränderung macht mich selbstständig.

00:18:06: Es braucht dazu schon ein außerordentliches unternehmerisches Gehen auch.

00:18:10: Ich glaube nicht, dass die Vielfalt der Menschen so denken und auch soweitdenken weil Sicherheit ist schon für ganz viele ein Argument und eben die Sicherheit jetzt so zu interpretieren, wie wir es gerade gehört haben.

00:18:26: Was heute sicher erscheint, ist von morgen, ist eben vermeintlich sicher und kann morgen auch unsicher sein.

00:18:33: aber wer schaut soweit?

00:18:35: Und wer erkennt das in dem Moment und hat dann auch den Mut weil ich glaube da gehört ganz viel Mut dazu und eben auch die Möglichkeit diese Verpflichtungen nicht zu haben behindern diesen Mut, diesen Schritt zu machen.

00:18:53: Aber es gibt diese Menschen hier bei uns.

00:18:57: ein ganz paralleles Beispiel.

00:18:58: Bei uns wäre die Alpetronic, die vielleicht viele hier kennen auch wieder Batterie und Ladegeräte speziell die ganz ähnlich entstanden

00:19:07: ist.

00:19:08: junge Ingenieure aus der BMW war damals heraus, die die Intuition hatten und begannen hatten eine Firma zugrunde, die heute ein Unicorn ist.

00:19:18: Also es gibt immer wieder sehr viele solcher Beispiele aber ich glaube nicht dass das mehrheitsfähig ist.

00:19:24: zu wenig

00:19:25: Zu wenig, sagen Sie ja.

00:19:27: Ich sage mal der Generation wurde vor zwanzig, dreißig Jahren dieses Gen abtrainiert.

00:19:33: Wenn sie von der Uni kamen wurden lukrative Jobs bei Bosch und der Automobilwirtschaft.

00:19:38: Und warum soll ich mich mit diesen Gehältern die pünktlich am Dreißigsten kommen?

00:19:42: Mich selbstständig machen auch wenn ich eine Idee habe das würde uns dieser, ich sag mal mir nachfolgenden Jugend einfach ab trainieren.

00:19:49: es wurde einfach gemacht.

00:19:52: Wir werden es schwer haben heute Da bin ich auch ein wenig provokativ, sich selbstständig zu machen als Jung- oder Kleinunternehmen.

00:20:00: Weil das spielt mehrere Sachen mit!

00:20:02: Wir haben zwar die Plattform hier in der Stadt aber wir brauchen eine Bank und die Grundschuld von der Oma wird uns nicht mehr reichen um Größen zu kriegen.

00:20:10: also wir müssen dann schon ganz anders denken.

00:20:12: wir müssen viel größer denken viel weiterdenken um dann in diese Dinge und die Größenordnung zu kommen wie man Instagram sehen.

00:20:20: Darum sage ich noch mal...

00:20:31: Das heißt, wie können wir dem entgegenwirken?

00:20:33: Also welches Mindset würden Sie sich von den Unternehmerinnen und Unternehmen und aber auch den Mitarbeitenden wünschen, dass man langfristig rössieren kann.

00:20:43: Einfach neugierig bleiben!

00:20:45: Einfach neugierig bleiben, neue Wege gehen.

00:20:47: Auch mal den Koffer zu packen und sagen wir gehen mal nach Asien gucken uns das mal an was dort passiert oder nach Südtirol gehen.

00:20:53: man muss ja nicht immer nur auf die drei Zingen hochgehen man kann sich auch mal nach Putzen setzen zeigen noch was ihr habt.

00:20:58: Unternehmen sagen hier Leute eine Woche geht er dorthin.

00:21:01: aber das muss ich schon mit meiner Frau daheim absprechen dass sie schon einmal weggehen können.

00:21:04: sehr schwierig Ja

00:21:05: also

00:21:07: Muss man alles gucken.

00:21:09: Wir haben einfach Ich sage immer wir haben es auch so gesagt wir haben ein anderes Mindset an Generation heute Und es ist schwierig, solche Unternehmen in der Größenordnung mit Eigenmittel, mit Dank – wir haben's am Nachbargebäude gesehen bei der Einweihung oder bei der Grundsteinlegung.

00:21:24: Keine Deutsche Bank finanziert dieses Projekt!

00:21:27: Also das gibt mehrere Dinge.

00:21:28: Es sind dieses Arbeitsumfeld.

00:21:30: Das ist einfach auch wie wir gesetzmäßig in der Arbeitszeit reglementiert werden, acht Stunden noch länger.

00:21:36: Wir sitzen ja kurz, wie ich gesagt habe, schon mit einem Bein im Knast.

00:21:41: hier Unternehmer sein, sie müssten dumm sein oder Sie haben einfach eine Idee und sagen das ist was.

00:21:46: Da will ich!

00:21:48: Diese beiden Optionen gibt es.

00:21:50: da können für sich selbst entscheiden wo sie sich dazu zählen.

00:21:52: Herr Knecht?

00:21:53: Ja

00:21:53: das war eigentlich eine Steilvorlage und ich wollte es nur noch mal ein bisschen verstärken.

00:21:56: Ich glaube es bringt wenig nur als ich bin völlig bei Ihnen.

00:21:59: aber das steht mir gar nicht zu weil über die Unternehmenschaft, über die Mitarbeitenden, über den Nachwuchsunternehmer müssen.

00:22:07: Das ist nur ein Teil, vielleicht ein Drittel.

00:22:12: Wir brauchen den Mut bei den Banken und denen, die es als Investoren begleiten.

00:22:16: Nicht umsonst sind sie beim Lists ein europäischer Investor vor allem auch im Vordergrund.

00:22:21: Und wir brauchen den mut.

00:22:22: aber bei uns in der Pflicht alle Verwaltungsebenen von EU-Bundland Natürlich mit bestem Ansinnen in bebauungspläne Dinge reingestellen, wo dann oben steht.

00:22:40: Nehme eine Blume die in Afrika auch wächst und multipliziere sie mit einer Photovoltaik-Erlage und pflanze noch einen Baum drauf.

00:22:47: und dann sagt der Unternehmer her, dann baue ich lieber gar nicht.

00:22:50: oder anderes Beispiel wird diskutieren draußen mit Lab über Monate und Jahre inklusive Gestaltungsbeirat dass die Außenfasade als sogenannte Camouflagebemalung eigentlich bekannt aus dem Verteidigung bemalt werden soll.

00:23:03: warum?

00:23:04: weil sie dann möglichst wenig zwischen Baum und Grün aufhält.

00:23:07: Ich hätte einfach knallhaft gesagt, machen wir es doch ein Rorsch, stehen wir zu der Farbe, labt ein geiles Unternehmen in den Rorsch setzt einen farblichen Input bei uns an der Autobahn.

00:23:15: Also da müssen wir auch, wir müssen unkompliziert und einfacher werden.

00:23:19: Und wenn alle drei die das finanzieren, die das genehmigen und die das machen?

00:23:23: Wenn die miteinander da in eine Stimmung kommen dass Sie sagen Wir haben Mut!

00:23:27: Wir haben Lust!

00:23:28: Dann gelingt Zukunft.

00:23:37: Ich hätte

00:23:37: da gerne einfach noch mal eine Bitte und einen Anschluss.

00:23:39: Gibt dem Unternehmer einfach die Verantwortung zurück, die er hat?

00:23:43: Die Verantwortung, die wir gegenüber den Banken haben oder über unseren Mitarbeitern haben.

00:23:47: aber lasst uns auch die Verantwortung gegenüber der Behörde einfach haben und nicht einfach in Brenngutachten beurteilen wie ein Aufsatz das kann es nicht sein und korrigieren.

00:23:57: Gebt uns einfach die Verantwortung zurück.

00:23:59: Wir haben die Verantwortung auch in uns

00:24:04: Und diese Verantwortung Und gilt es dann natürlich auch zu nutzen?

00:24:07: Frau Seppi, was würden Sie sagen ist der größte Hebel und auch das größte Hindernis vielleicht im Punkt um Mindset.

00:24:14: Ich schließe dann eine Diskussion und hole aus noch auch historisch weil es gab schon in der Bibel die siebenfette Jahre ja und jetzt waren's nicht nur sieben fette Jahre sondern jetzt war es viele fette Jahrzehnte.

00:24:28: Und in diesen fetten Jahrzehrnten wurde sehr viel Reichtum angehäuft, wurde sehr viele Wohlstand angehääuft – es geht uns gut

00:24:36: wie nie!

00:24:37: Aber das macht Träge.

00:24:38: Das plädt Verwaltungen auf und die Verwaltung beschäftigt sich dann selbst.

00:24:43: Die tun ja alle was, das Parkinson-Gesetz und das hindert Und ich glaube, historisch kann man das sehr gut einordnen.

00:24:54: Warum es zu dieser Situation gekommen sind und ist?

00:24:58: Jetzt muss man eben schauen gemeinsam – und ich finde hier schon mal schön, dass Politik und Wirtschaft zusammen an einem Podium sitzt wie man gemeinsam auch daraus herauskommt.

00:25:08: Aber die Frage war noch einmal ... An mich!

00:25:10: Was die größten Hindernisse sind aber dementsprechend auch die größte Hebel.

00:25:15: dann vielleicht im Punkt um einen Zett

00:25:19: Du meinst, ich glaube einmal ist Druck und Not.

00:25:25: Und Karkheit ein sehr großer Hebel.

00:25:29: wenn man muss, wenn man spürt das was vermeintlich sicher war ist es eben doch nicht.

00:25:35: dann kommt der Moment wo auch ein Hebel im Kopf umgelegt werden muss.

00:25:40: Das ist das eine.

00:25:41: das andere und das spür wir sehr oft bei den Unternehmen Ist einfach eine Überzeugung der Zukunftsgestaltung und auch das ist bei Unternehmen einfach drin.

00:25:51: Sie wollen Zukunfts gestalten, wir haben mit Alfa Innovation auch begonnen.

00:25:54: ich kann das Beispiel nennen das war eine Begegnung mit einem Unternehmer.

00:25:58: Loacor vielleicht ist einigen bekannt international tätige Firmen

00:26:02: für

00:26:03: Waffeln wunderbares Familienunternehmen und er sagt Wir sind jetzt hundert Jahre

00:26:09: am Markt

00:26:10: Und für uns ist Innovation vor allem ein Reagieren auf den Markt.

00:26:14: Wir haben eine ganz große Kundennähe mit unserer internationalen Präsenz, uns kommen laufend vom Markt die Anfragen inkrementell aber – die nächste Kräme, die nächste Verpackung und so weiter.

00:26:24: Wir müssen es uns jetzt leisten mit unserem Standing mit hundertjährig Geschichte, mit tausenden Mitarbeitern, mit dem Erfolg, die Zukunft selbst zu gestalten.

00:26:32: Dann kommt's aus einer Haltung der Überzeugung heraus, der unternehmerischen Verantwortung auch Unternehmenes und aus der Möglichkeit heraus ist auch zu tun.

00:26:44: Und nicht nur das zu machen, was heute und schnell zur Umsatz führt

00:26:48: sondern auch Dinge

00:26:50: neu zu gestalten die eventuell erst in einigen Jahren wenn nicht erst in der nächsten Generation zum Erfolg des Unternehmens führen.

00:26:58: Als Sie vorhin gesagt haben es braucht eigentlich die Not Es kann nicht aus dem Wohlstand heraus eine Innovation passieren haben hier alle genickt Kann

00:27:07: schon Aber die Not verleitet ganz viel.

00:27:11: Die Masse, die im Wohlstand träge ist, kommt erst durch Not zur Innovationshandlung.

00:27:19: Andere können es auch ohne Not.

00:27:22: Sonst hätten wir nicht so viele wirtschaftlich starke Unternehmen hier.

00:27:27: Berning, brauchen wir die Not um uns insgesamt weiterzuentwickeln?

00:27:33: Kollektiv

00:27:33: oder persönlich?

00:27:34: Beides?

00:27:39: Ich würde ihn in der zweiten Kategorie zuhören.

00:27:53: Wir mussten uns da überlegen in unserer frühen Wachstumsphase, als wir uns die Gehälter von einem Bosch oder Porsche in der Umgebung also gerade im Kampf um die besten Mitarbeiter auch nicht leisten konnten.

00:28:03: Da musste man sich ja überlegen wie gewinn ich den Mitarbeiter denn?

00:28:06: Also wie überzeuge ich einen entfähigen Ingenieur, der überall ein Angebot bekommen würde?

00:28:10: vor allen Dingen das geht jetzt ein bisschen... Die Arbeitsmarkt ist gerade ein bisschen schwieriger.

00:28:15: aber in der Zeit gerade Elektrifizierung, Batterien, da hätte man überall einen Job bekommen können.

00:28:21: und Was wir den Leuten gesagt haben ist meistens, schau mal bei uns darfst du.

00:28:26: Du darfst bei uns mitentscheiden, du darfst mit gestalten und du darfest bei diesem Experiment-Institut von vornherein dabei sein.

00:28:35: Du kannst sehr viel lernen in sehr kurzer Zeit weil einfach die Breite der Aufgabe sehr breites kann sich ständig ändern und für einen gewissen Teil der Mitarbeiter ist das interessant.

00:28:48: Ich glaube, da merkt man immer wenn man die richtigen Leute hat.

00:28:50: Man sagt wir reiten jetzt gerade nicht irgendwie auf tausend Euro Gehalt rum sondern was man tun kann was man bewegen kann Die Nähe zur Geschäftsführung zum Beispiel also dass man mit den Gründern wirklich jeden Tag Wir haben einen Platz mitten unter den Mitarbeitern schon immer gehabt und das wirklich miterleben und mitgestalten kann.

00:29:09: Und ich glaube, dass ist so eine positive Triebfeder da kommt wieder die Begeisterung, die Neugierde kommt dann wieder und ich glaube wenn man das als Unternehmer aber auch in jeder Größe von Unternehmen also als Vorgesetzter, als Leitender angestellte Wenn man das triggern kann die Leute wieder auch neugierig machen können und ihre Begeistungen zu Mitmachen wecken kann.

00:29:29: Ich glaube das kann der positiven Antrieb

00:29:30: sein.

00:29:31: Herr Weimann, würden Sie das unterscheiden?

00:29:33: Ja.

00:29:33: Also Sie mussten ja natürlich auch Ihre Mitarbeiter denn sehr mitnehmen.

00:29:36: jetzt hier zum einen ganz praktisch an den neuen Standort dann natürlich aber auch ideell...

00:29:42: Also ich sage es immer ganz frech, wir sind die Animatüre auf der Aida um die Mannschaft mitzunehmen zu begeistern ist es aber auch das Produkt was wir haben, was Sie gemerkt haben, es steht uns alles offen!

00:29:52: Ich muss sagen man ist alles, man muss beweglich sein und dann ist das einfach etwas Tolles und der Erfolg ist wie eine Droge Muss man auch dazu sagen, dann passt es.

00:30:02: Aber

00:30:02: und da muss ich nochmal aus dem Vorgespräch von Ihnen angehen wir müssen aufpassen oder andersherum.

00:30:09: Und wir sind noch nicht an den Punkt angekommen wo wir die Karkheit wie das mal in Südtirol war dass man wieder sagt oder im Erzgebirge Ich muss was tun um nach vorne zu kommen.

00:30:18: Das sind wir hier an der Region noch nicht angelangt.

00:30:21: Da haben Sie ein gutes Beispiel noch einen Satz geprägt Wo wir sagen können also Wir brauchen hier noch, wir müssen noch tiefer fallen.

00:30:28: Wir haben noch nicht die Schmerzgrenze erreicht.

00:30:31: Ja?

00:30:31: Es ist leider so!

00:30:34: Ist seine Aussage, ich wollte die Worte nicht übernehmen.

00:30:38: Soll ich das in Kontext setzen?

00:30:39: Bitte gerne.

00:30:41: Wir sind als Pioneers auch im Weltwirtschaftsforum organisiert und dann gehalten quasi an verschiedenen Veranstaltungen teilzunehmen.

00:30:49: Und da gab es einen Forum in Detroit vor wenigen Jahren, der mich teilnehmen durfte.

00:30:53: Da konnte man sehen wie Detroit quasi kann er das auch schon von vorher, aber dass da wieder dadurch die Lage so günstig geworden ist.

00:31:03: Man hat die Stadtverwaltung an über dreißigtausend Gebäude abgerissen weil diese Stadt im Kern eigentlich nicht mehr zu retten war und hat dann von Grund auf wieder angefangen, diese Industriebrache wiederaufzubauen.

00:31:14: Und dann kamen erst die Künstler, weil sie konnten sich das dann wieder leisten.

00:31:18: Dann kamen die jungen Familien, weil die sich sonst ... Die Immobilien irgendwo, wo ihre Eltern gewohnt haben, nicht mehr leisten konnten vielleicht unten an der Ostküste.

00:31:26: Dann kamen auch die Unternehmer, dann wurde das irgendwie wieder hipter zu wohnen.

00:31:30: Dann kam von Ford und von GM so große Innovationszentren viel Fläche für Startups.

00:31:36: Und so konnte man sich dann quasi wieder neu positionieren.

00:31:39: aber ich glaube es wissen alle da sind die Gangs gezogen.

00:31:42: Das war eine gefährliche Lage der Amts durch jeden stattzugehen.

00:31:46: Ich hoffe dass wir nicht ganz ankommen werden Aber ist doch sehr eindrucksvoll Dass man's zumindest kurz vor der Grasnarbe dann irgendwie noch schafft, die Kerze zu schaffen.

00:32:00: Da wollen

00:32:01: wir nicht hinkommen!

00:32:04: Aber trotzdem sind wir ja natürlich in disruptiven Zeiten.

00:32:07: Also VW hat gerade verkündet, bis zu hunderttausend Arbeitsplätze zu streichen.

00:32:13: Sie sind aus Bosch gegangen und seit nicht mal einer Woche wissen wir, dass Stefan Hartung jetzt auch von Bosch geht nach nur vier eineinhalb Jahren.

00:32:21: und sie streichen auch zwanzigtausende Arbeitsplätzen.

00:32:23: Die Stadt streicht zweihundert Arbeitsplätzchen und ich meine die Kommunen sind nach den Ländern immerhin der zweitgrößte Arbeitgeber in Deutschland mit anderthalb Millionen Leuten.

00:32:34: Was ist denn die perfekte Größe für Unternehmen in Zukunft?

00:32:39: Ich möchte mich nicht in diese negative Stimmung da automobil.

00:32:42: Das ist eine Welt für sich, das ist nicht unsere Welt!

00:32:44: In unserer Branche, in unseren Märkten funktioniert das wirtschaftliche Arbeiten.

00:32:49: Wir haben Wachstum, nicht diese Größen.

00:32:51: Aber wir sind auch sehr gut unterwegs.

00:32:52: Wir sind weltweit unterwegs und ich möchte nicht überall nur Pessimismus streuen und sagen es ist alles schlecht!

00:32:58: Es ist anders.

00:32:59: aber es gibt Branchen die funktionieren.

00:33:00: Es gibt diesen Mittelstand, es gibt diese Kleinstunternehmen, die ich sage mal bis tausend Leute... Wir sehen eine Firma Lab, wir sehen ihn.

00:33:07: Es wird immer was in der Richtung geben, aber wir werden nicht mehr in diesen großen Clustern automobil denken.

00:33:13: Aber wenn wir keine Wertschöpfung hinkriegen pro Arbeitsstunde, muss man sich nicht wundern dass wir nach Rumänien oder nach Polen gehen.

00:33:20: Wir wissen wie in Polen gearbeitet wird.

00:33:22: da wird einfach anders gearbeitet und ich sage einfach dort ist der Markt und wir entscheiden an der Kasse kauf ich das Produkt da oder da?

00:33:30: Der Preis entscheidet!

00:33:31: Nicht weil er geil ist, sondern weil der Preis einfach entscheidet Und mittlerweile kommt aus Top Qualität Das muss man auch sagen auch aus Asien.

00:33:42: Versuchst mal kurz mit der Frage nach der Unternehmensgröße, weil die ja wirklich gerade so ein bisschen durchaus volatil ist finde ich.

00:33:50: Und ab welcher Unternehmsgrößen wird Innovation vielleicht dann auch schwierig in den Menschen mitzunehmen?

00:33:55: Herr Berning Sie haben gerade hundertsechzig Mitarbeitende bei Götze sonst auch so zwei Hundertzwanzig hier am Standort.

00:34:02: zumindest ist das eine sehr gute Größe.

00:34:05: also wenn sie Das mag man vielleicht nicht glauben, aber wenn man mal von null kommt dann hat man schon das Gefühl dass man mit hundertzechzig Leuten hoch motivierten sehr innovativen Mitarbeitern trotzdem sehr langsam geworden ist gegenüber wo man mal zu zweit war.

00:34:20: Sehr langsam also und ich glaube das ist kein Vorwurf an irgendwann.

00:34:23: es ist die Unternehmenszeugtreibung.

00:34:25: Unternehmen sind größer man braucht bestimmte Abstimmungsprozesse Aber Man Hat Dann auch stabile Produktlinien man hat Sachen die man verteidigen muss Man muss ja in so eine Life-Cycle Management reingehen und die Produkte weiterentwickeln.

00:34:37: Man möchte nicht wegen der Innovation führen, wurde die Pyramide gezeigt.

00:34:40: Ich kann am Ende zehn, zwanzig Prozent auch als sehr innovatives Unternehmen in den Horizont stecken, wo wir in fünf bis zehn Jahren sein wollen.

00:34:50: Und dann muss ich auch irgendwo wahrscheinlich sechzig, siebzig Prozent da reinstecken, dass sich das was wir erreicht haben auf Verteidige, auf dem Weltmarktverteidiger weiterentwickle.

00:35:00: Ich glaube, das ist der Natur der Sache geschuldet.

00:35:03: Sie brauchen einfach Mitarbeiter die unternehmerisch denken, die auch in so einem Hintergrund haben, die in ihrer Nähe sind und die müssen sie als Multiplikatoren weiterentwickeln.

00:35:12: Und die Frage ist immer die Größe wie weit reicht ihre Persönlichkeit?

00:35:16: Wenn sie international unterwegs sein wollen, müssen sie in den Märkten unterwegs sein!

00:35:20: Es is People-Business – ein Sicherheitsventil gibt zwei Scott-Schiffelanbieter, einen Stromspeicher gibt's weiß Gott wie viel….

00:35:27: Die Person entscheidet Die Innovation entscheidet, wie trete ich auf?

00:35:31: Wie kann ich mein Service bringen?

00:35:34: Das ist das Thema was A und O ist.

00:35:36: Dienstleistung des Produktes, dass eine Vertrieb Dienstleistungen am Kunden sein.

00:35:40: Aber ist es realistisch mitarbeitende zu haben die eigentlich unternehmerisch denken... Ich meine Bosch hatte auch mal Mitarbeiter der unternemerisch gedacht hat und dann war er weg!

00:35:48: Ja sie müssen dann die Leute so begeistert, dass sie da bei ihnen bleiben.

00:35:54: Wir müssen auch mal einen Schritt zurückgehen.

00:35:57: Herr Knecht, wie begeistern wir von der Stadt Ludwigsburg aus die Unternehmen?

00:36:01: Das

00:36:03: ist ein Strauß an Dingen, die ich vorher erwähnt habe.

00:36:08: möglichst unbürokratische Zügigelösungen finden.

00:36:12: Da gibt es natürlich Regulatorik, die wir gerne reduziert hätten.

00:36:16: Ich habe vor ein Beispiel genannt wo wir selber schuld sind zum Beispiel Bebauungspläne.

00:36:20: da ist aber vieles auch gut gedacht und manches halt auch vielleicht zu kompliziert gemacht.

00:36:25: An anderer Stelle brauchen wir aber dringend Regulatorik, die entfernt wird von Europa Bund und Land.

00:36:30: Das hilft uns dann einfacher zu werden.

00:36:33: Wir brauchen einfach auch Mut Und das ist glaube ich das Haltungsthema Verständnis für die Wirtschaft, weil manchmal wird die Wirtschaft noch bei uns mit spitzen Fingern angefasst und nach dem Prinzip verdienen aber viel Geld.

00:36:46: Und da ist auch so ein bisschen Neid dabei

00:36:48: usw.,

00:36:48: dann müssen wir völlig raus.

00:36:50: Wir müssen sehen, dass die Wirtschaft nicht nur die große Wirtschaft, sondern auch das Handwerk, insbesondere die mittelständischen Unternehmen, die sich klar zu ihrem Standort bekennen sind für uns ganz enge Partner, die finanzieren Kultur, Sport, soziales Bildung

00:37:05: ...

00:37:06: Das sind ja die Dinge, die wir auch so dankbar sind.

00:37:08: Neben dem, dass sie Arbeitsplätze schaffen, Innovationen bringen und natürlich auch Gewerbesteuer zahlen.

00:37:13: Und wenn wir das erkennen, wenn wir dann auch das Thema Wohnen noch im Blick nehmen, das ist eine Riesen-Herausforderung für uns ... Ich sag mal, Wohnen, das Wort bezahlbar, geträumt schon gar nicht mehr zu sagen aber das Wort

00:37:23: Wohnen

00:37:24: isso!

00:37:25: Wir bauen jetzt in Ludigsburg in Grünwühl vierhundertzwanzig Wohnungen am Fuchshof fünfhundfünfzig, im Gämsenberg Runde Sechzig die aber gar nicht an Markt gingen, weil sie so teuer waren.

00:37:37: Wir haben jetzt teilweise vermietet.

00:37:39: also Umfeld schaffen Kinderbetreuung natürlich auch ein ganz wichtiger Stichwort wird nicht mehr ganz so hoch viel Druck

00:37:45: drin sein.

00:37:45: Die demografische Prognose sagt in Ludigsburg wie in anderen Kommunen geht es deutlich runter.

00:37:50: Also dieses umfeld schaffen und mit Wertschätzung und Mut miteinander umgehen Und dann natürlich auch möglichst zügig im Rahmen dessen was mögliches handeln und entscheiden

00:38:00: Das wäre ja eigentlich schon ein gutes Schlusswort gewesen.

00:38:03: Wir nähern uns auch schon dem Ende dieses Panels und ich möchte gerne noch einmal so eine Abschlussrunde machen und die Abschlussfrage stellen, falls jetzt jemand motiviert ist und sagt Ja also ich möchte mich vielleicht doch auch dann selbstständig machen und ich ziehe es durch oder ich möchte vielleicht bei mir auch eine radikale Innovationen, radikalen Umbruch im Unternehmen machen.

00:38:28: Würde ich Sie jeweils gerne um einen Tipp bitten den sie Unternehmerinnen und Unternehmern mit auf dem Weg geben könnten zumindest Herr Berning, Frau Seppi und Herr Weimann und Frank Knecht.

00:38:41: hätte ich noch die Abschlussfrage wenn wir uns in fünf Jahren wieder auf ein Wirtschaftstag treffen welchen Innovationsschritt hat unsere Stadt dann bis dahin erfolgreich gemeistert?

00:38:53: Ja vielleicht Das ist so ein bisschen wie mit dem Bundestrainer.

00:38:57: Da haben wir in Deutschland ja auch achtzig Millionen bekanntermaßen.

00:39:00: und wenn man mal die Erfahrung gemacht hat, dass man sich auf den Weg macht und unternehmerisch tätig wird dann kommen auch ganz viele Unternehmer aus den Löchern hervor.

00:39:13: sagen

00:39:13: dann alle, boah ich hab die Idee und das mach' ich.

00:39:15: Und ich gründe auch irgendwann und da ist immer ganz viel... und ich glaub', da sind gute Ideen dabei, da sind vielleicht ein paar weniger guter, brauchst vielleicht noch eine Iteration.

00:39:24: aber was glaube ich allen gemeinsam ist man muss sich dann mal auf den Weg machen also vielleicht neben der Arbeit irgendwie schon mal was in Prototypen basteln.

00:39:33: Man kann ja mittlerweile mit so Künstlerintelligenz, man hat ja eine wahnsinnige Maschinerie da, was man an Präsentationen in kurzer Zeit zusammenbauen kann.

00:39:43: Aber ich glaube das merken wir auch bei uns.

00:39:45: und wenn wir mit unseren Investoren sprechen und sozusagen sagen, wenn da einer ankommt und sagt Ich habe ne Idee!

00:39:50: Das hat überhaupt keine Chance.

00:39:52: Ja?

00:39:52: Man muss einfach zeigen dass da jemand mit allen Mitteln oder diejenigen neben seiner eigentlichen Tätigkeit hatte, dass die Person hat wirklich dafür brennt und schon mal versucht hat so weit zu kommen wie es geht.

00:40:03: Und deswegen sage ich mir jeder soll sich das mal auf den Weg machen?

00:40:06: ja und kann eine einfache Idee sein.

00:40:07: eine einfacher Verbesserung kann auch im eigenen Betrieb sein wo man arbeitet.

00:40:11: aber Ich glaube das ist das unternehmerische dass man dass man macht und halt aufhört darüber zu reden.

00:40:26: Wir hören auch gleich aufzureden Machen aber vor noch einmal die Runde weiter frau seppi.

00:40:32: Also wenn jemand will entweder ein Unternehmen gründen oder radikale Innovation machen, dann geht's um das und dass wir die Steilvorlage eigentlich mal ums Tun kommen.

00:40:43: Und zum Tun kommen hilft erstens weil das Verständnis ja es gibt vielleicht die größere Unsicherheit aber dadurch gibt es am Ende auch die größeren Chancen.

00:40:51: erstens und zweitens zu verstehen du bist nicht alleine.

00:40:55: Es gibt Strukturen Die Stadt, die Wirtschaftsförderung hilft.

00:41:00: Es gibt Dinkadenk und alle möglichen Initiativen oder Startup-Incubator, die helfen können.

00:41:06: Sucht Gemeinschaft!

00:41:07: Sucht Austausch!

00:41:09: Suchtt positive, allen Vorbilder – wie wir hier bei Instagram gesehen haben – sucht Ermutigung und vermeidet.

00:41:17: vermeidet den Kontakt zu Skeptikern, die euch bremsen wollen.

00:41:21: Ich glaube das ist auch ganz wichtig!

00:41:22: Die findet man viel zuviel, viel zu schnell.

00:41:24: lasst euch nicht bremsen.

00:41:25: wenn ihr das Gefühl habt und vertraut in dem Moment auf euer Gefühl.

00:41:28: Das ist das nächste große Ding.

00:41:30: dann

00:41:31: tut es und sucht Leute die euch umgeben, die schon Erfolg hatten und zuversichtlich sind dass das erste und zweitens was radikale Innovationen anbelangt, da ist einfach auch eine Sicht auf diese Veränderungen die positiv sein muss.

00:41:47: Weil all diese Disruptionen die jetzt passieren können natürlich gefährlich sein wenn ich nichts

00:41:53: tue.

00:41:54: in denen

00:41:55: kann aber ganz viel Option für ein tun sein.

00:41:59: Das waren ja immer die Situationen der schnellen Veränderungen, der großen neuen Technologien wie wir es jetzt mit KI haben aber in anderen Technologinen auch.

00:42:08: In denen dann die großen neuen Unternehmen entstehen und das ist eigentlich eine wahnsinnig gute Phase jetzt.

00:42:15: Setzt auch von dieser Perspektive her von all diesen Möglichkeiten die sich gerade auftun.

00:42:27: Herr Berning was sind dazu?

00:42:28: Ich würde

00:42:28: ganz kurz noch dazu ergänzen ich glaube ich finde das Wahnsinn nicht wichtig.

00:42:32: Das ist nicht das Ziel dass man ein erfolgreiches also Man ist nicht erfolgreich, wenn das Unternehmen nicht erfolgreich wird.

00:42:39: Dadurch dass man sich auf dem Weg macht und dass man mit Innovation beschäftigt und es macht man fängt an sich zu verändern auch ja und ich glaube diese Veränderung diesen persönlichen wegzugehen ich glaub das ist und das ist egal ob das im unternehmen stattfindet oder in außerunternehmerischen Unternehmertum.

00:42:55: aber da muss man dann Ich glaube, das ist es schon alleine wert.

00:42:58: Und dann muss man's vielleicht zweimal oder dreimal versuchen, weil man lernt einfach unglaublich und da sind wir wieder bei dieser Begeisterung diesem Lernen und dieser Neugier die das Ganze am Ende antreibt.

00:43:08: Das ist ja genau das Unternehmer schlenken auch beim Ansprach?

00:43:13: Also wir sehen uns eigentlich... Wir werden selbstständig!

00:43:15: Ich will es nur noch ergänzen sagen, was sollte man an?

00:43:17: Was sollte man noch denken.

00:43:19: Wir haben die IHK in Ludigsburg, die da unterstützen kann ist kein Werbeträger.

00:43:22: zu den IHk und ich habe damals vor fünfundzwanzig Jahren auch den Weg dorthin gegangen.

00:43:27: wir haben eine tolle Förderkulisse durch die L-Bank.

00:43:31: für diesen Stadtmahl, den man haben kann läuft auch der eine oder andere Bosch-Mitarbeiter rein und möchte sich selbstständig machen.

00:43:38: Und wir hören uns die Dinge an, sucht einen Partner in der Industrie, der irgendwo vielleicht auch sich weiterentwickeln möchte.

00:43:46: es ist ein Vernetzen.

00:43:47: das kann ich nur empfehlen.

00:43:50: Und Herr Knecht abschließend mit dem Blick in die Zukunft was haben wir in fünf Jahren als Stadt gemeistert?

00:44:01: Also

00:44:02: ich könnte viele über Transformationen und andere Dinge erzählen.

00:44:04: mir ist eines wichtig und Sie haben vorhin gesagt die Menschen machen's aus.

00:44:07: In fünf Jahren muss die Stadt zusammen mit der IHK, wenn es um ihre Unternehmen geht oder auch mit der Handwerkskammer.

00:44:13: in der Lage sein, wenn jemand sagt ich möchte meinen Standort vergrößern oder hier mich ansiedeln.

00:44:21: Oder was anderes verändern mit einem kleinen Kompetensteam.

00:44:23: Ich sage mal fünf sechs Personen dort sein direkt mit dem Unternehmer oder der Unternehmerin vor Ort die Fragen lösen und dann eigentlich nur noch im Gemeinderat zur Entscheidung bringen keine monatelangen Wege durch die Stadtverwaltungen suchen und abklären.

00:44:39: Herr Steiner da machen Sie jetzt schon einen großartigen Job.

00:44:41: aber wenn sie

00:44:41: die,

00:44:43: Dann von Ihnen erst sozusagen angefragt und einbezogen werden müssen.

00:44:46: Einfach mitbringen!

00:44:47: Und dann haben alle die Haltung, wir wollen da ein geniales Ding draus machen, dann wird es glaube ich noch ein Stück schneller gehen.

00:44:54: Herr Weimann?

00:45:00: Ich habe noch eine Bitte an den Gemeinderat.

00:45:02: Startups brauchen Zeit.

00:45:05: Start-ups brauchen Räumlichkeiten und brauchen auch Geduld.

00:45:09: Die zahlen nicht ihnen übermorgen gleich die Gewerbesteuer ein aber sie müssen in die Räumnichkeiten geben Und Sie müssen einfach auch die Geduld haben, ein Samenkorn in die Erde zu stecken und das zu gießen.

00:45:20: Dann können Unternehmen entstehen!

00:45:22: Das ist meine Bitte.

00:45:23: Schönes Glückwunsch!

00:45:31: In der Tat ein schönes Schlusswort und der Appell an, in alle Richtungen.

00:45:35: An die Menschen, die selbst was auf dem Weg bringen, an die Menschen die das dann später entscheiden, dass zu berücksichtigen und auch die vielfältige Hilfsangebote dies hier glücklicherweise in der Stadt auch gibt.

00:45:45: Ich sage ganz herzlichen Dank an Sie alle für Ihre Zeit, für Ihre Einsichten Ihnen natürlich auch.

00:45:52: Vielen Dank fürs Zuhören und wir vertiefen das jetzt gleich noch auf der Records, aber vorher sage ich erst mal vielen Dank fürs zuhören und bis zur nächsten Folge.

00:46:04: L-Business – Ludwigsburger Wirtschaft im Fokus Der Podcast der Wirtschaftsförderung der Stadt Ludwigburg präsentiert von der SWLb und produziert von Heißkor Digital, der digitale Agentur des Medienhauses Ungeheuer & Ulmer.

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